Auf dem Podest

Luca Engstler (v.l.) und Lukas Holzhauser führen Sponsor Dr. Johannes Huber in die Welt des Kartsports ein. Foto: privat

Lukas Holzhauser vom Liqui Moly Team Engstler fuhr am vergangenen Wochenende sein bisher erfolgreichstes Kart- wochenende im Süddeutschen ADAC Kart Cup (SAKC). Der 17-Jährige belegte die Plätze drei und zwei. Für Luca Engstler war es dagegen ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. In den freien Trainings konnte er sich konstant im vorderen Drittel einreihen, beim entscheidenden Zeittraining landete der 12-Jährige allerdings auf Platz zehn.

Holzhauser fuhr die sechstbeste Zeit und hatte somit eine gute Ausgangsposition für den ersten Lauf. Beim Start konnte der Wildpoldsrieder die günstigere Innenbahn erobern und gleich einen Platz gut machen. Er fuhr saubere Runden und konnte aufschließen. Ihm gelang es zwei weitere Mitstreiter auf der rund 1,2 Kilometer langen Kartstrecke zu überholen. „Auf Position drei liegend hörte ich auf zu pushen, da ich keine Chance mehr sah, noch weiter vor zu kommen. Außerdem wollte ich meine Reifen schonen, um gut gerüstet ins zweite Rennen starten zu können“, so der 17-Jährige, der heuer seinen Schulabschluss macht. Für den zweiten Fahrer des Liqui Moly Team Engstler lief es weniger rund. Luca Engstler wurde schon in der ersten Runde in eine Kollision verwickelt. Zwar konnte er sein Kart aus eigener Kraft auf die Strecke zurück bringen. Allerdings musste er kurz darauf das Rennen beenden, da seine Spurstange durch den Crash defekt war. Im zweiten Lauf fuhr er mit Geschick und Verstand: Der 12-Jährige ließ den Sieger des ersten Laufs vorbei fahren. Dieser war disqualifiziert worden und musste deshalb von ganz hinten starten. Engstler nutze die Schneise und konnte bis auf Rang neun vorfahren. Aufgrund eines kleinen Fahrfehlers verlor er allerdings zwei Plätze. Letztendlich wurde er 12. „Ich habe mir zwar mehr von den Rennen erwartet, nichts desto trotz kann ich eine positive Abschlussbilanz ziehen“, meinte er nach den Rennen. Holzhausers Anstrengungen wurden mit einem zweiten Podestplätzen belohnt. Im zweiten Lauf hieß es für ihn „Position halten“. Der Start verlief nach Plan, allerdings verlor der Schüler wichtige Sekunden. Grund dafür: Der Wildpoldsrieder hatte neue Bremsen, die er in der Einführungsrunde zu zaghaft angefahren hatte. Deshalb waren sich noch nicht 100 Prozent betriebsbereit. Trotzdem konnte er den zweiten Platz nach Hause fahren.

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