Positive Bilanz für VBAW

Blicken auf ein positives Jahr zurück: Die Vorstände der VBAW Josef Hodrus (v.l.), Werner Mayer und Claus Hepp. Foto: Schubert

Die Volksbank Allgäu West ist nach wie vor auf der Erfolgswelle. Die Vorstände Josef Hodrus, Claus Hepp und Werner Mayer präsentierten den Bankenverbund mit seinen 16 Geschäftsstellen vergangene Woche von seiner besten Seite. Mit 248 Beschäftigten (24 Auszubildende) und einer Bilanzsumme von 767,8 Millionen Euro kletterten sie auf Rang 45 von 232 Banken in Baden-Württemberg.

Die Volksbank Allgäu West (VBAW) hat schon im vergangenen Jahr ihre Finanzpolitik bestätigt bekommen. Immerhin verfügt sie über ein betreutes Kundenvolumen von 1,5 Milliarden Euro, hat in allen Sparten ein Plus vor den Zahlen und verzeichnet eine stattliche Zahl von Kredit-Neubewilligungen bei Existenzgründungen. Die Personalkosten dagegen konnten gesenkt werden. Das bedeutet aber nicht, dass reihenweise Mitarbeiter entlassen wurden, wie es sonst gerne praktiziert wird. Das würde nicht in das Grundkonzept passen. Die VBAW profitiert vor allem auch von der Sicherheit dank einer Erhöhung des Eigenkapitals. „Immerhin haben wir 149 Jahre daran gearbeitet“, meinte Hodrus schmunzelnd. Die Zahlen im Überblick: Geschäftsguthaben: 39,4 Millionen Euro; Rücklagen: 39,4 Millionen Euro; Sonstiges: 36,1 Millionen Euro. – Ergibt eine Gesamtsumme von 85,9 Millionen Euro. Auf dieser Grundlage erklärt sich auch die Sponsoring- und Spendenaktivität. Rund 151 000 Euro setzte die VBAW dafür ein. Zudem vermittelte sie 76 Immobilien. Das ergab einen Gesamtwert von 14,6 Millionen Euro. „Wer es in der nächsten Generation nicht schafft im Alter mietfrei zu wohnen wird wahrscheinlich zum Sozialfall werden“, gab der Bankvorstand dabei zu bedenken. Für eine Genossenschaftsbank ist noch eine Zahl von Wichtigkeit: 652 neue Mitglieder durfte die Bank im zurückliegenden Jahr willkommen heißen. Zum Jahresende 2010 waren es damit insgesamt 19 018 Mitglieder. Für das Jubiläumsjahr 2012 werden die 20 000 angestrebt. Über den Bereich „Finanzdienstleistung“ sind gerade auch jüngere Kunden noch immer nicht genügend aufgeklärt. Von der persönlichen Beratung bis zu Informationsveranstaltungen soll künftig in diesen Bereich mehr Schwung gebracht werden. Claus Hepp hatte allerdings nicht nur erfreuliches für die VBAW zu berichten. „Wir, die Volks- und Raiffeisenbanken, leben den Verbraucherschutz schon seit der Zeit als die Verbraucherschützer noch Hemd und Hose aus einem Stück trugen. Wir haben sauber und verantwortungsvoll gewirtschaftet und sollen nun über die Bankenabgabe zusammen mit den Hasardeuren in diesem Geschäft bestraft werden“, kritisierte er. Das sei ungefähr so, als müsste man zwei Vollkaskoversicherungen für dasselbe Auto zahlen. Abgesichert seien die Kunden der VBAW über das unsren Instituten wichtige Solidaritätsprinzip, betonte er.

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