Schlaganfall-Symposium lockt 80 Mediziner ans Klinikum

Großes Interesse

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Über 80 Ärztinnen und Ärzte aus der Region verfolgen interessiert die Fachvorträge beim „Allgäuer Schlaganfall-Symposium“ im Ärztehaus am Klinikum.

Kempten – Das Thema „Schlaganfall“ lockte vergangene Woche zahlreiche interessierte Experten und Laien zu Fachveranstaltungen ans Klinikum Kempten.

Mehr als 80 Klinikärzte und niedergelassene Fachmediziner aus der Region tagten beim „Allgäuer Schlaganfall-Symposium“ im Ärztehaus am Klinikum. Wenige Tage zuvor informierte Prof. Dr. Rolf Kern, Chefarzt der Klinik für Neurologie, rund 70 Zuhörer beim „Forum Gesundheit“ über die Symptome und das richtige Reagieren bei einem Schlaganfall. Zu den Referenten des Symposiums zählte Prof. Dr. Michael Hennerici aus Mann- heim. Der international bekannte Schlaganfallforscher sprach zum Thema „Primär- und Sekundärprävention des Schlaganfalles aus neurologischer Sicht.“ Weitere Fachvorträge gab es von Prof. Dr. Dr. Bernhard Widder sowie Prof. Dr. Bernd Schmitz (beide Günzburg), Prof. Dr. Rolf Kern und Privatdozent Dr. Martin Karch, Chefarzt am Herz- und Gefäßzentrum Oberallgäu-Kempten. 

„In unserer Region erkranken jährlich rund 2800 Menschen an neurologischen Symptomen“, betonte Andreas Ruland, Geschäftsführer des Kli- nikverbundes Kempten-Oberallgäu gGmbH. Man rechne in Zukunft mit einem weiter steigenden Versorgungsbedarf. Um diesen Patienten eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung vor Ort bieten zu können, habe man 2012 zunächst die Klinik für Neurochirurgie am Klinikum etabliert, erläuterte Ruland weiter. Dieser folgte die Klinik für Neurologie, die in Kooperation mit den Bezirkskliniken Schwaben betrieben wird. An der neuen Hauptabteilung, so der Klinikchef, sei mit Beginn dieses Jahres nun auch eine spezielle Schlaganfallstation („Stroke Unit“) mit vier Betten in Betrieb genommen worden.

kb

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