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Pressekonferenz zum Neuanfang der Allgäuer Festwoche in Kempten

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Von: Jörg Spielberg

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Das (nicht ganz vollständige) Orga-Team des Messe- und Veranstaltungs-Betriebs: (v.l.) Ann-Kath­rin Sieland, Helga Mitschke, Sigrid Stadler, die designierte Chefin Michaela Waldmann, Marion Krüger, Peter Wagenbrenner (Stadtrat), Florian John, Melanie Wetzstein, Anna Schöll, Julia Çapar-Hauke und Anna Neff.
Das (nicht ganz vollständige) Orga-Team des Messe- und Veranstaltungs-Betriebs: (v.l.) Ann-Kath­rin Sieland, Helga Mitschke, Sigrid Stadler, die designierte Chefin Michaela Waldmann, Marion Krüger, Peter Wagenbrenner (Stadtrat), Florian John, Melanie Wetzstein, Anna Schöll, Julia Çapar-Hauke und Anna Neff. © Spielberg

Kempten – „Endlich wieder Festwoche“ mögen die Verantwortlichen der Stadt Kempten denken, die zur großen Pressekonferenz anlässlich der 71. Allgäuer Festwoche einluden.

„Endlich wieder Festwoche“ mögen die Verantwortlichen der Stadt Kempten denken, die nach zwei Jahren Zwangspause wieder zur großen Pressekonferenz anlässlich der 71. Allgäuer Festwoche einladen konnten. Treffpunkt war diesmal nicht die Markthalle, sondern der Pavillon im Stadtpark.

Passend zur bald beginnenden Festwoche haben sich die Damen und Herren vom Messe- und Veranstaltungs-Betrieb schon mal die Tracht angelegt und strahlen mit der Sonne um die Wette. „Wir sind sicher, dass auch das neue Konzept den Besuchern der Allgäuer Festwoche gefallen wird“, sagt die designierte Leiterin der Allgäuer Festwoche Michaela Waldmann (53).

Die Diplom-Verwaltungswirtin aus dem Ostallgäu tritt zum 1. Oktober offiziell ihre neue Stelle als Leiterin der Allgäuer Festwoche an und nutzte die Pressekonferenz, um sich vorzustellen und ihre Freude über ihre zukünftige Tätigkeit zum Ausdruck zu bringen. Waldmann war bis zuletzt im Amt für Wirtschaft- und Stadt­entwicklung beschäftigt, wirkte aber auch schon bei der Konzeption der diesjährigen Festwoche mit.

Festwoche unternimmt Neuanfang nach den Coronajahren

Begrüßt wurden die Vertreter der Presse vorab durch Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle. Der betonte den besonderen Charakter der 71. Allgäuer Festwoche, die mit viel Neuem aufwarten wird. „Nach zwei Jahren ohne Festwoche befinden wir uns quasi an einer Stunde Null. Wir haben diese Gelegenheit genutzt, um die Allgäuer Festwoche neu aufzustellen, ohne dabei auf das Bewährte zu verzichten.“

Glücklich zeigte sich Kiechle darüber, dass mit dem Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Messe- und Veranstaltungs-Betriebs, dem 2. Bürgermeister Klaus Knoll, den Stadträten Hans-Peter Hartmann und Peter Wagenbrenner und den vielen anderen Akteuren aus der Stadtverwaltung ein schlagkräftiges Team gebildet werden konnte, das sich um ein neues, zeitgemäßes Konzept für die Allgäuer Festwoche „großartig“ bemühe.

Auch der Festwochenbeauftragte des Kemptener Stadtrats Hans-Peter Hartmann (Freie Wähler-ÜP) zeigte sich hocherfreut über die Zusammenarbeit in der neuen „Festwochenmannschaft“. „Alle sind mit geschwellter Brust dabei und stolz Teil des Teams zu sein.“ Hartmann ergänzt: „Noch nie kamen die Mitglieder des Festwochenausschusses so gut gelaunt in die Sitzungen.“

Zur Weiterentwicklung der Festwoche verrät er, dass man die Neuerungen, die sich in diesem Jahr bewähren und Anklang finden in ein erweitertes Konzept für das Jahr 2023 übernehmen wird. „Früher war alles höher, schneller, weiter. Die Pandemie hat uns gezwungen, die Allgäuer Festwoche neu zu denken. Wir werden heuer unten anfangen und die Allgäuer Festwoche aus 2022 heraus weiterentwickeln.

Rundgang über das Festwochengelände 2022

Nach der Begrüßung ging es gemeinsam bei einem Rundgang über das neue, kleinere Festwochengelände. Noch sind die Aufbauarbeiten im vollen Gange, aber die Vertreter der Presse wurden u.a. an den neuen Bühnenstandort, zur Zumsteinwiese mit den Ausstellerzelten, dem neuen Platz des Weinzelts am Friedensplatz und dem neuen Festzelt auf dem Königsplatz geführt, das in der Tat genauso groß sein wird, wie die Festzelte bis zum Jahr 2019.

Auch das Lichterfest wird dieses Jahr an einem anderen Standort stattfinden und zwar etwas nördlich der neuen Bühne an der Ecke Horchlerstraße/Königstraße. Insgesamt wird es sechs Zu- und Ausgänge geben, jeweils zwei aus Norden, zwei aus Westen und jeweils einen aus östlicher und südlicher Richtung. Der Eintritt ist heuer frei.

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