Verkehrsplanung

Königstraße wird ausgebaut

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An der Kreuzung König-/Beethovenstraße soll eine zusätzliche Rechtsabbiegespur gebaut werden.

Kempten – Einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zum Ausbau der Königstraße stellte Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann am vorvergangenen Montagabend im  Verkehrsausschuss vor. Nach den Vorstellungen der Bauverwaltung soll die Straße für alle Verkehrsteilnehmer besser nutzbar werden. Wann konkret mit den Arbeiten begonnen wird, hängt jedoch auch von der weiteren Entwicklung auf dem Brauhaus-Gelände ab. In die soge- nannte Ausführungsplanung wolle man aber bereits im kommenden Jahr einsteigen, kündigte Wiedemann an.

Von verschiedenen verkehrstechnischen Fragestellungen, die zu beantworten seien, sprach Wiedemann gegenüber den Stadträten. Als Beispiele nannte er fehlende Radwegeverbindungen, eine Überplanung der Anbindung der Hirnbein- an die Königstraße, verbesserte Querungshilfen für Fußgänger oder die Umplanung der Bushaltestellen.

Vorteil für Radfahrer

Konkret, so der Amtsleiter weiter, soll entlang der gesamten Königsstraße ein 1,25 bis 1,50 Meter breiter, durchgehender Radfahrstreifen gebaut werden. Im Kreuzungs- und möglicherweise auch im Einmündungsbereich soll außerdem eine „flächige Rotmarkierung“ angebracht werden. Im Bereich der Kreuzung König-/Bahnhof-/Mozartstraße werde die Markierung den geänderten Verkehrsverhältnissen angepasst, so Wiedemann weiter. Gleiches gelte für die Kreuzung König-/Beethovenstraße. „Hier wird zudem noch eine Rechtsabbiegespur errichtet“, betonte der Leiter des Tiefbauamts. „Damit wird die Leistungsfähigkeit am Knotenpunkt wesentlich erhöht, sodass der dort angebrachte Grünpfeil wieder entfernt werden kann.“

Um für Fußgänger das Passieren der Straße zu erleichtern, sieht der derzeitige Planungsstand außerdem Mittelinseln als Querungshilfen südlich der Kreuzungen Hirnbein- und Jägerstraße vor. Damit für den Radfahrstreifen genügend Platz ist, muss der östliche Straßenrand von der Bahnhof- bis zur Hirnbeinstraße zurückversetzt werden. Gefällt werden muss deshalb die vorhandene Baumreihe. Gleichzeitig könne damit die Sicht für die aus der Hirnbeinstraße fahrenden Autofahrer verbessert werden. Im Gegenzug soll es Ersatzpflanzungen an anderer Stelle geben. Um den Aufenthalts- bereich vorm Kino zu vergrößern, ist geplant, diesen komplett mit Pflasterbelag zu versehen.

Zusätzliche Spur

Verändert wird auch die Anbindung der Hirnbeinstraße, die künftig dreispurig an die Königstraße andocken soll – zwei Spuren in Ost-West-Richtung und eine in West-Ost-Richtung. Erst östlich des Parkhauses wird der Straßenverlauf schließlich wieder an den derzeitigen angeglichen. Die Verbreiterung der Königstraße zwischen Hirnbein- und Jägerstraße soll ebenfalls auf der Ostseite erfolgen. 

Weiter nördlich soll die Straße schließlich wieder dem jetzigen Verlauf angepasst werden, ehe sie nördlich der Zufahrt zum Brauhaus-Gelände wieder breiter wird, um Platz für eine neue Rechtsabbiegespur zu schaffen. Auch in diesem Bereich sollen schließlich neue Bäume gepflanzt werden, wie Wiedemann ankündigte.

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