SPD-Fraktionsvorsitzender gewinnt eine Roteiche für Isny

Ein Baum als Belohnung

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Otto Ziegler (v.l.), Edwin Stöckle, Philipp Schomaker und Doris Gebhard, amtierende Waldkönigin in Baden-Württemberg, bei der Pflanzaktion am Rain.

Isny – An der 150-Jahr-Feier der SPD in Berlin im vergangenen Jahr nahm auch eine Gruppe aus der Region teil. Auf dem Fest zwischen Brandenburger Tor und dem großen Stern hatten die unterschiedlichsten Gruppierungen ihre Informationsstände aufgebaut.

Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) war dort vertreten und sammelte für die geschädigten Waldbesitzer in den Überschwemmungsgebieten. Beim Wettrudern auf einem Trainingsgerät konnten dort die Mitglieder für ihren Ortsverein gegeneinander antreten. Wer in der vorgegebenen Zeit die weiteste Strecke schaffte, konnte eine Roteiche als Andenken gewinnen. 

Je hundert Meter „geruderter Strecke“ wurde zudem ein Baum für die Wiederaufforstung in den Überschwemmungsgebieten gutgeschrie- ben. Der Fraktionsvorsitzende der Isnyer SPD, Edwin Stöckle erreichte für den SPD-Ortsverein Isny das bundesweit beste Ergebnis. Er legte beim Rudern innerhalb von drei Minuten 890 Meter zurück und ge- wann so den ausgelobten Preis. Die auf dem Deutschlandfest erruderte Gesamtstrecke ergab umgerechnet 1030 Bäume. Durch Spenden des AGDW und dem Waldbesitzerverband des Landes Sachsen-Anhalt konnten dann insgesamt 4000 Bäume im Landkreis Stendal gepflanzt werden. 

Jetzt kam über die Firma Edelmann die gewonnene Roteiche nach Isny und in Absprache mit der Stadt wurde auf dem Festplatz am Rain eine Stelle gefunden, an der der Baum gepflanzt werden konnte. Zu diesem feierlichen Akt war der stellvertretende Geschäftsführer der Forstkammer BW, Philipp Schomaker, nach Isny gekommen und brachte auch die Baden-Württembergische Waldkönigin, Doris Gebhard, mit. Der Ortsverein der SPD war ebenfalls stark vertreten und der Vorsitzende des Ortsvereins, Otto Ziegler sowie Philipp Schomaker und der Fraktionsvorsitzende der Isnyer SPD im Gemeinderat, Edwin Stöckle, schwangen die Schaufeln, um den Baum einzusetzen. 

Dabei wurden sie aufmerksam beobachtet von der Waldkönigin, die als studierte Forstwirtin durchaus beurteilen konnte, ob die Herren das auch richtig machten.

Manfred Schubert

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