Die überhöhte Geschwindigkeit war nicht das einzige Vergehen

Rasante Fahrt mit Folgen

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Bei einer sehr "flotten" Autofahrerin stellten die Beamten im Nachhinein noch mehr Unstimmigkeiten fest.

Kempten - Am Samstag kontrollierte die Polizei in der Thomas-Dachser-Straße die Geschwindigkeit der Autofahrer mit dem Laser. Dabei fiel den Beamten eine Ostallgäuerin ins Auge. Sie war mit ihrem Pkw mit 96 km/h statt der erlaubten 60 km/h unterwegs. Während der Kontrolle stellten die Beamten am Pkw zunächst keine Auffälligkeiten fest. 

Bei einer Nachüberprüfung stellte sich jedoch heraus, dass das Auto nicht zugelassen war und die Kennzeichen eigentlich hätten entstempelt sein müssen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der Fahrzeughalter, ein Bekannter der schnellen Fahrerin, das Fahrzeug im Februar gekauft und für ein paar Tage zugelassen hatte. 

Anschließend hatte er das Fahrzeug bei seiner Wohnortgemeinde abgemeldet und sich das Kennzeichen für einen Monat reservieren lassen. Wieso die Zulassungsplaketten nicht entfernt worden waren, ist noch nicht bekannt. Der Fahrzeugbesitzer hatte dann die Kennzeichen wieder angebracht. 

Ob die kontrollierte Fahrerin davon wusste, ist derzeit nicht bekannt. Mittlerweile wurden die Kennzeichen entstempelt. Jetzt wird nicht nur wegen des Geschwindigkeitsverstoßes ermittelt, wofür es ein Regelfahrverbot von einem Monat gibt, sondern auch wegen Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz und Pflichtversicherungsgesetz. So meldet die Verkehrspolizei Kempten. 

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