Rekordverdächtige Zechtour

Als extrem trinkfest hat sich vergangenen Mittwoch ein 35 Jahre alter (Deutsch)Russe aus Kempten erwiesen: Innerhalb von nur zwei Tagen landete er fünf Mal volltrunken und fast bewusstlos in Polizeigewahrsam. Beim sechsten Mal lieferten ihn die Beamten allerdings in einer geschlossenen Klinik ein, wo der Mann voraussichtlich die nächste Zeit auf Entzug verbringen wird.

Zum ersten Mal aufmerksam gemacht wurden die Beamten auf den offensichtlich notorischen Trinker am späten Mittwochnachmittag, als der junge Mann volltrunken und fast bewusstlos vor einem Haus in der Bahnhofstraße lag. Zur Ausnüchterung nahmen die Beamten den derzeit (freiwillig) Wohnsitzlosen mit in Gewahrsam, um ihn am nächsten Morgen nüchtern wieder auf freien Fuß zu setzen. Keine sechs Stunden nach seiner Entlassung mussten die Beamten jedoch erneut wegen des Mannes ausrücken. Diesmal lag der Mann im Bereich der Kaufbeurer Straße. Offenbar hatte es der Russe geschafft, sich unmittelbar nach seiner Entlassung wieder mit Alkohol zu versorgen und so zu betrinken, dass er wieder mit in Gewahrsam genommen werden musste. Schnell regeneriert Aufgrund seiner offenkundigen Gewöhnung an harte Sachen war der Mann aber schon am Spätnachmittag wieder fit und konnte entlassen werden – zumindest zunächst. Denn schon gegen 21 Uhr blieb den Polizisten nichts anderes übrig als den 35-Jährigen erneut vollkommen betrunken und halb bewusstlos im Stadtgebiet aufzulesen und ihn über Nacht mitzunehmen. Am nächsten Tag dauerte es schließlich nur vier Stunden nach seiner Entlassung, ehe der Mann erneut die Polizei auf den Plan rief und sich das Spiel abermals wiederholte. Allerdings regenerierte sich der Wohnsitzlose auch diesmal erstaunlich schnell von seiner vorherigen Zechtour, sodass er bald wieder auf freiem Fuß war. Die neue Freiheit nutzte er dann auch gleich, um innerhalb einer Dreiviertelstunde fast eine ganze Flasche Rum zu trinken – mit dem Effekt, dass er wieder völlig neben sich stehend neben der Straße landete. Da der Mann zunehmend zu einer Gefahr für sich und andere wurde, alarmierten die Beamten diesmal Amtsgericht und Bezirkskrankenhaus und erwirkten, dass der Russe aufgrund seiner offensichtlichen Sucht zunächst für mehrere Tage in eine geschlossene Klinik eingeliefert wurde.

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