Die Revolution breitet sich aus

Seit dem Spatenstich am 28. September hat sich auf dem Baugelände des Seniorenzentrums Sonnehalde allerhand getan. Wurde doch vorher der Altbau des Pflegeheimes nach nur 40 Jahren Betrieb abgebrochen und nun durch ein dem heutigen Standart entsprechendes Pflegeheim ersetzt. Das hört sich im ersten Augenblick sehr einfach an. Regionaldirektor Dirk Holst brachte es aber mit dem Vergleich mit einer Revolution, wie sie Frankreich erlebte, recht genau auf den Punkt.

Eigentlich hatte die Evangelische Heimstiftung lediglich Modernisierungsmaßnahmen vornehmen lassen wollen. Bei genauerer Betrachtung der Realität auf den Pflegestationen kam man aber dann an den Punkt, wo Flickschusterei nicht mehr in Frage kam. Ein Neubau musste her und dafür war die Heimstiftung bereit, acht Millionen Euro zu investieren. So hatte Ralf Oldendorf, Prokurist der Heimstiftung, allen Grund mit den Bauleistungen zufrieden zu sein. Es sei einfach schön, wenn man sieht, wie aus dem veranschlagten Geld etwas Vernünftiges entsteht. Für diese 75 Heimplätze, durchweg als Einzelzimmer konzipiert, lohnt sich der Einsatz allemal. Bis zum Frühjahr soll der Bau abgeschlossen sein und Ralf Oldendorf wünschte allen zukünftigen Bewohnern dazu alles erdenklich Gute und dass sie sich im neuen Haus wohl fühlen. Ort des Friedens Das geistliche Wort sprach Pfarrer Johannes Ringwald. Auch er hofft, dass dieses Haus ein Ort des Friedens, ein Raum der Fürsorge und Geborgenheit, ein freundliches heimeliges Heim wird. Die musikalische Gestaltung des Festaktes hatte der Evangelische Posaunenchor übernommen. Nach dem auch Regionaldirektor Dirk Holst und Isnys Bürgermeister Rainer Magenreuter ihre Grußworte in der der Hitze angepassten Kürze vorgetragen hatten, sprach Christoph Braunwarth von der Firma F. Kirchhoff den Richtspruch vom Dach des Neubaus, trank sein Glas bis zur Neige und ließ es dann am Fundament des Hauses zerschellen. Danach wurde lustig weiter gefeiert ,und jetzt kam auch die Musikkapelle Rohrdorf zum Einsatz. Bei herrlichem Wetter und dem hervorragenden Service des Hauses Sonnenhalde war es eine Freude, noch eine Weile im Schatten zu hocken und bei zwanglosen Gesprächen zum Ausdruck zu bringen, dass der ebenfalls geplante Anbau ans Isnyer Krankenhaus für weitere acht bis neun Millionen Euro nicht von Seiten der Evangelischen Heimstiftung auf Eis liegt. Der Landkreis, die IKP und auch die OSK haben da ein anderes Konzept, und das nicht nur zum Vorteil Isnys. Trotzdem: Mit den Worten von Pfarrer Ringwald soll der Bericht schließen: „Die Freundlichkeit Gottes segne dieses Haus. Das Lächeln des Himmels sei über diesem Haus. Die Güte des liebenden Gottes sei in diesem Haus.“

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