Im Kampf gegen den Müll

Rotaract-Mitglieder sammeln zwar kein Geld, aber spenden trotzdem

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Kempten/Landkreis – Warum nicht gleich zwei gute Taten vollbringen, wenn sie sich kombinieren lassen?

Das dachten sich die Mitglieder des Rotaract Club Kempten Allgäu, als sie entschieden, am Samstag den 25. Juli einen Spendenlauf mit einer Müllsammelaktion zu vereinen. In der Früh begann der „Lauf der guten Hoffnung“ mit sechs motivierten Mitgliedern.Mit dabei waren Müllsäcke, Greifer und Sonnencreme. Über zwölf Kilometer lang, sammelten sie innerhalb von fünf Stunden Müll im Allgäu ein, wobei vier volle Säcke zusammenkamen. 

Plastiktüten, Zigarettenreste und diverse Materialien fanden die Wanderer am Wegesrand, in Wald und Wiesen. „Wussten Sie, dass Zigaretten bis zu 15 Jahre benötigen, um in der Natur zersetzt zu werden und dabei Schadstoffe in die Natur gelangen? Plastiktüten brauchen allein 20 Jahre!“, so der Hinweis der aktiven Umweltschützer. 

Das Schöne an der Aktion war für sie nicht nur der Umweltschutz, sondern dass dabei auch an den „Gegen NOMA-Parmed e.V.“ gespendet wurde, welcher sich für die Bekämpfung der Kinderkrankheit Noma einsetzt. So konnte der Club den „Lauf der guten Hoffnung“ erneut unterstützen. Näheres über den Serviceclub Rotaract Kempten Allgäu gibt es im Internet unter www.kempten-allgaeu.rotaract.de, auf der Facebook oder Instagram Seite (Rotaract Club Kempten Allgäu). Die regelmäßigen Meetings finden jeden ersten und dritten Dienstag im Monat, jeweils um 19.30 Uhr im Bayerischen Hof in Kempten statt.

kb

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