Rührige Genossen

Sechs neue Mitglieder konnte Ortsvorsitzender Otto Ziegler vergangene Woche bei der Jahreshauptversammlung der Isnyer SPD begrüßen. Außerdem galt es, einige Genossen für ihre langjährige Parteizugehörigkeit zu ehren.

Die regelmäßig vorgenommenen Sitzungen, das gut besuchte Sommerfest sowie die Kommunal- und Bundestagswahlen waren im abgelaufenen Berichtsjahr die Schwerpunkte in der Vereinsarbeit. Beim Sommerfest hatten die Isnyer auch den Bundestagsabgeordneten Martin Gerster und die Kandidatin für den Wahlkreis, Anne Jenter, begrüßen können. Der Vorstand vertrat erneut die Auffassung, dass eine ganze Reihe von Vorschlägen an den Gemeinderat weitergereicht werden müssten. Otto Ziegler dankte in diesem Zusammenhang allen für die Zusammenarbeit und den Kandidaten der Kommunalwahl für ihren Einsatz. Letzter Bericht Gerd Lebendig legte in dieser Sitzung seinen letzten Kassenbericht nach 33 Jahren vor. Mit einem Präsent wurde ihm für die jahrelange Arbeit gedankt und bei der anschließenden Wahl trat Manfred Pareth seine Nachfolge an. Als neuen Beisitzer für Pareth wählten die Anwesenden Hans-Georg Unsinn. Gabi Frick übernahm das Amt der Kassenprüferin. Edwin Stöckle, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, berichtete über die Arbeit im alten und neuen Gemeinderat und erläuterte, wer nun in welchen Ausschüssen und Arbeitskreisen sitzt. Genauer ging er auf die Finanzlage der Stadt ein und warum der Gemeinderat bei der nächsten Haushaltsdebatte für das Jahr 2010 viel über Streichungen von Projekten und Zuschüssen verhandeln muss. Die SPD verlangt bei den Investitionen vor allem auch ein Schulkonzept. Als Begründung führte er an, dass es nicht bei den bisherigen Kosten für den Ausbau des Schulzentrums bleiben wird. „Wir wollen den nächsten Haushalt nicht wieder kippen müssen, aber wir werden auch im Vorfeld noch viel genauer hinschauen.“, meinte er. Peter Clement schloss sich mit dem Bericht aus der Arbeit im Kreistag an. „Ich bin schon zehn Jahre im Kreistag und ich möchte noch einmal darauf hinweisen, wie wichtig der Kreistag auch für Isny ist, denn viele Entscheidungen aus dem Sozialbereich werden dort gefasst“, erklärte er. Ehrung für Penker Dann aber ging es vordringlich um Basisdemokratie. Die SPD-Bürgergespräche werden wieder regelmäßiger vorgenommen und die Aussprache über die Bundestagswahl und die Zusammenfassung der Aussagen sowie die Weiterleitung an den Kreisvorstand und den Landesvorstand wird in die Wege geleitet. Drei Kandidaten haben sich für den Posten des Landesvorsitzenden beworben und die Entscheidungshilfe dafür wird eine „Urwahl“ sein. Die Ehrungen langjähriger Mitglieder stand ebenfalls auf der Tagesordnung: Für 40 Jahre Parteizugehörigkeit erhielten Erich Penker und Lothar Bergmann die Ehrennadel. Lisa Eiler ist seit 25 Jahren dabei. Dazu meinte Otto Ziegler: „Sie ist ein sogenannter Spätentwickler, denn erst mit fünfzig Jahren hat sie sich für die Mitgliedschaft entschlossen, wurde Gemeinderätin und hat sich um die Partei verdient gemacht.“

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