Die Ruhe nach dem Verkehr

Der innerstädtische Fahrzeugverkehr an der bisherigen Durchgangsstraße hat deutlich nachgelassen und in der Obertor- und Bergtorstraße richten sich die Gastronomen zunehmend draußen ein. Die Kaffeemanufaktur „Kaffeebohne“, der Gasthof Bären und „Der Grieche“ haben in der Obertorstraße den Sprung nach draußen geschafft und sind mit dem Besuch durchaus zufrieden. In der Bergtorstraße hat Café Mayer ebenfalls aufgestuhlt und eine feste Terrasse eingerichtet.

Dass in der Obertorstraße eine Reihe von Geschäften leer steht, wird sich hoffentlich bald ändern. Bis zum nächsten Jahr wird sich am Status Quo allerdings erst einmal nicht allzu viel ändern. Im Marktbereich sollen die Blumenkästen auf den Begrenzungspfosten bleiben, die Ketten dazwischen allerdings entfernt werden. Die angekündigte Verlegung der Abwasserrohre in der Obertorstraße und die damit verbundene Vollsperrung der Straße werden frühestens im nächsten Jahr aktuell sein. Warum auch nicht? Zunächst einmal müssen erst die alten Wunden heilen, die der permanente Schwerlastverkehr verursacht hat. Ein Hinweis allerdings noch: Die Stadtverwaltung hatte angekündigt, dass für Fassadenrenovierungen eventuell Zuschüsse gezahlt werden. Wer sich also zur Verschönerung entschließt, der sollte in dieser Richtung auf alle Fälle nachfragen. Ob nun doch so etwas wie das von den Gebrüder Immler lange projektierte Obertorzentrum entstehen könnte und dort die Fassade im Stil von Hundertwasser doch noch umgestaltet werden darf, steht dabei allerdings auf einem anderen Blatt. Wichtig ist, dass die Straßen wieder belebt werden, sich die „Fußläufigkeit“ etwas verlagert und jemand Mut zu einem neuen Anfang hat. Teure Tempo-Zone Übrigens: Die ortskundigen Fahrer sollte man noch einmal auf den 20er-Bereich der Geschwindigkeitsbeschränkung hinweisen. Er besteht nun mal, und Verstöße dagegen können teuer werden.

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