Rund ums Pilgern

Weitblicke eröffnen war ein Ziel des Projekts „Betrachtung und Meditation auf dem Jakobsweg“, das Künstler Franz Probst im Kempodium vorstellte. Foto: Probst

„Pilgern auf dem Jakobsweg – im Allgäu und in Spanien“ – Unter diesem Motto fand vor kurzem ein Infoabend im Kempodium in Kempten statt. Organisiert hatte die Veranstaltung die Leader Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung Oberallgäu zusammen mit dem Kempodium.

Dr. Sabine Weizenegger, Geschäftsführerin der Regionalentwicklung Oberallgäu, berichtete über die durch die Region verlaufenden Wege – den Münchner und den Schwäbischen Jakobusweg – und stellte die Aktivitäten der Allgäuer Projektgruppe vor. Wegepaten auf den einzelnen Wegeabschnitten kümmern sich um den Weg, stellen Informationen zusammen und bieten Pilgerwanderungen an. Spanisch-Lehrerin Michaela Sommer gab Auskünfte über den Kurs „Auf Pilgerspuren von Leon nach Santiago de Compostela“, der „andere“ Sprachkurs, der vergangene Woche begann. Zu jeder Etappe wird ein anderes, sehr praktisches Thema (Essen, Unterkunft, etc.) behandelt. Joachim Rühl, Vorsitzender Jakobuswege e.V. in Eichstätt, informierte über das von der EU geförderte Projekt „Europäische Jakobuswege“ an dem 35 bayerische LEADER-Aktionsgruppen beteiligt sind. In dem Projekt sollen nicht nur Aktivitäten rund um die Jakobuswege vernetzt werden, sondern es soll auch für Austausch und Europäische Integration sorgen – eben indem sich Kulturen entlang des Jakobusweges treffen. Franz Probst, Künstler und Projektleiter, stellte mit Bildern aus Betzigau/Kemptener Wald das Projekt „Betrachtung und Meditation auf dem Jakobsweg“ vor. Kunstobjekte sollen zum Nachdenken, zur Einkehr und zur Meditation anregen. Siegfried Bösele, Mesmer aus Altusried und ausgebildeter Pilgerbegleiter, regte mit einigen Gedanken zum Pilgern zum Nachdenken an. Praktische Informationen zum Pilgern von Ausrüstung über den Pilgerstock bis Zehencreme lieferte Wegepate Hermann Wabersich aus Buchenberg.

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