Saison der Superlativen

Der zweitstärkste Sturm der Bezirksoberliga sah sich häufig enger Manndeckung gegenüber. Trotzdem erzielte die Mannschaft des VfB Durach im Schnitt 2,6 Tore pro Partie. Foto: Archiv

Mit dem direkten Aufstieg in die Landesliga (der KREISBOTE berichtete) haben die Fußballer des VfB Durach eine starke Saison gekrönt. Dass der Spitzenplatz am Ende zum einen hart erkämpft, zum anderen aber auch redlich verdient war, zeigen verschiedene Statistiken der Bezirksoberliga Schwaben.

Insgesamt fielen in allen Begegnungen der Runde 825 Treffer, also knapp 3,4 Tore pro Partie. 79 davon schossen die Duracher. Das ergibt für den Verein etwa 2,6 Treffer in jedem Spiel. Besser war in der Offensive lediglich Meister BC Aichach. Besonders torhungrig war der VfB in den letzten fünf Minuten einer Partie. Neun Tore fielen allein zwischen der 85. und 90. Minute. Bemerkenswert: Über die gesamte Saison hinweg gab es gleich vier Zeitfenster, in denen die Duracher in 30 Spielen kein einziges Gegentor kassierten. Gleich zu Beginn (bis zur 5. Minute), von der 25. bis zur 30. Minute, zwi-schen der 50. und 55. und zwischen der 80. und 85. Minute. In der Gunst der Zuschauer waren die Duracher nicht zu schlagen. Sie sind mit insgesamt 4520 Gästen in 15 Partien Zuschauerkrösus der Bezirksoberliga. Im Schnitt kamen 301 Zuschauer ins Vorwaldstadion. Die meisten waren es beim Derby gegen den 1. FC Sonthofen (620) und beim Spitzenspiel gegen Aichach (600). Auf den Plätzen zwei und drei folgen Sonthofen (299 im Schnitt) und der TSV Babenhausen (257). Zu Hause verlor die Mannschaft von Trainer Peter Christl nur ein einziges Spiel, die Partie gegen den FC Königsbrunn zum Auftakt nach der Winterpause. Der höchste Sieg ge- lang im Herbst vergangenen Jahres beim 7:0 gegen den SC Bubesheim. Auch unter den Toptorjägern der Bezirksoberliga mischen Duracher Akteure mit. An die 31 Treffer von Torschützenkönig Feriz Meha (TSV Nördlingen) kam zwar keiner der Oberallgäuer auch nur annähernd heran. Mit Roland Ostheimer (14) sowie Tobias Rossmann, Steffen Wachter (je 12), Michael Mayr (zehn) und Markus Rauh (neun) gehören aber gleich fünf VfB-Kicker zu den 20 gefährlichsten Angreifern der Spielklasse. "Böse Buben" Einziger dunkler Fleck auf der sonst so weißen Weste der Duracher ist die Fairplay-Wertung: Mit sechs Gelb-Roten und fünf Roten Karten sind sie die bösen Buben der Liga. Zum Vergleich: Der TSV Mindelheim, die fairste Mannschaft der Saison, kassierte gerade einmal eine einzige Gelb-Rote Karte. Gefeiert wurde in den vergangenen Tagen ausgiebig. Jetzt haben die Spieler ein paar Wochen Zeit, um sich von einer anstrengenden Saison zu erholen. Doch schon Ende Juni beginnt wieder die harte Vorbereitung auf die die neue Runde in der neuen Liga.

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