Gemeinsame Leistung in Isny

Ritterspielplatz ist eingeweiht

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Der neue Kletterdrache wurde von den Kindern gleich einem Belastungstest unterzogen.

Alexandra Haug, in der Isnyer Stadtverwaltung für Grünprojekte verantwortlich, konnte  unter das Projekt „Ritterspielplatz“ einen Schlussstrich ziehen. Mit Hilfe von sehr unterschiedlichen Geldgebern ist im Park am Kino der Spielplatz gründlich saniert und mit schönen Spielgeräten versehen worden.

Zwei Dinge muss man neben den Arbeiten des Baubetriebshofs besonders hervorheben: Dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung ist es gelungen, aus Mitteln für den ländlichen Raum über Leader-Fördermittel als eine der Ersten in der Region 14.640 Euro zu erhalten. Damit wäre aber eine Sanierung in dieser Größenordnung noch lange nicht möglich gewesen. Isnyer Firmen haben sich ebenfalls mit 12.775 Euro daran beteiligt, aus Haushaltsmitteln kamen 19.042 Euro dazu und die Kosten und das Finanzieren des Sandspielbereiches hat mit 17.255 Euro die Familie Immler übernommen. Da kann man deutlich von vereintem bürgerschaftlichem Engagement sprechen. Nun ist also der Platz wieder der Öffentlichkeit übergeben worden und wird seiner Rolle als meist bespielter Treffpunkt von Eltern und Kindern sicher weiter gerecht.

Zwei Veranstaltungen waren angesetzt, um den Spielplatz zu eröffnen. Anfang vergangener Woche war der Kißlegger Oberbürgermeister Dieter Krattenmacher zusammen mit Maria Schädle, Geschäftsführerin der Leader-Geschäftsstelle, und Debora Kaiser nach Isny gekommen, um die Plakette mit der Europaflagge als Logo feierlich zu überreichen. Bürgermeister Rainer Magenreuter sagte dabei noch einmal deutlich, dass auch so die EU ihren Einfluss deutlich machen kann und da hilft, wo es notwendig ist.

Am vergangenen Mittwochnachmittag waren es dann die Kinder, die vom Spielplatz wieder Besitz ergriffen. Der Nikolai-Kindergarten war dem Wetter entsprechend in Regenkleidung angerückt und von der Grundschule hatte sich ein Kinderchor dazugesellt. Bürgermeister Magenreuter und Vertreter der Stadt hatten ebenfalls an diesem etwas nassen Fest teilgenommen. Schön wäre es, so Ann-Kathrin Immler, wenn auch andere öffentliche Spielplätze bei anstehender Sanierung in Themenplätze umgewandelt würden und so die Kinder einen noch stärkeren Bezug zu „ihrem Spielplatz“ fänden. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Bleibt zu wünschen, dass die Kinder nun bei hoffentlich schönem Wetter wieder so zahlreich wie vor der Sanierung dort einen guten Platz finden und dass über den noch abgesperrten Rasen und Sandbereich bald wirklich Gras wachsen möge.

Manfred Schubert

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