Schaurig-schönes Spektakel

Die furchteinflößenden Klausen und Bärbele lockten am Samstag rund 16 000 Schaulustige ins kleine Oberallgäuer Börwang. Fotos: omp

Bombenerfolg für Börwangs Klausen e.V.: Der 2006 gegründete Verein veranstaltete am Wochenende erstmals einen großen Klausen-, Krampus- und Perchtenlauf. Und siehe da, es kamen – laut Schätzung von Polizei und Feuerwehr – 16 000 Zuschauer. Und alle waren begeistert, denn tatsächlich schien das kleine Börwang zu brennen.

Viele Fackeln, Feuerspucker bis hin zu Sensenfrauen mit Mähgerät zauberten eine schaurig-schöne Atmosphäre ins Dorf, begleitet von tosendem Schellengeläute. Mitten drin grimmige, wilde Masken von 19 Gruppen mit 300 aktiven Teilnehmern aus dem süddeutschen Raum und den Anrainerstaaten Schweiz und Österreich. Und das Schönste für Martin Fackler, Chef der Börwang-Klausen, war die Tatsache, dass „nur positive Rückmeldungen“ kamen: Denn die „wilden Gesellen“ waren sehr diszipliniert, gingen freundlich auf die Besucher zu. Mit dabei war auch die Bärbele-Gruppe der Einheimischen mit moos- und blätterbedeckten Gipsmasken. Melanie, Alexandra, Leonie und Anja (alle 18 Jahre jung) gehören dazu und fühlen sich in der Klausengruppe „pudelwohl“. „Wir haben viel Spaß und der Zusammenhalt in unserem Verein ist groß“, sagen die Amazonen. Auch ein paar „brave Bischöfe“ mischten sich unters Volk. Beispielsweise Harald von den „Hetla Klausa“ aus Hetzlinshofen bei Memmingen. Er wird von Krampus-Gestalten nach dem Vorbild der Knecht Ruprechte begleitet. „Perchten“, klärt Harald auf, „wollen mit ihren Masken böse Geister vertreiben“.

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