Schinköthe schlägt alle

Mit der Kata Empi machte Kevin Schinköthe am Samstag bei den Deutschen Meisterschaften den Finaleinzug perfekt. Dort holte er sich dann den Titel. Foto: Läufle

Riesenerfolg für Kevin Schinköthe: Gleich bei seiner ersten Teilnahme bei einer Deutschen Meisterschaft sicherte sich der elfjährige Karateka vom 1. Kemptener Karate Dojo im TVK am Samstag den Titel.

Die besten Nachwuchskämpfer von 11 bis 13 Jahren aus ganz Deutschland trafen sich am Samstag im niedersächsischen Rastede, um die Deutschen Meister zu ermitteln. Vom 1. Kemptener Karate Dojo hatten sich Kevin Schinköthe im Kata (Scheinkampf) Einzel, ein Kata-Team der Jungen mit Schinköthe, Julian Sichler und Christian Hepting sowie Niklas Hartmann im Kumite (Freikampf) bis 38 Kilo für die DM qualifiziert. Kevin Schinköthe ging gut vorbereitet und top motiviert durch seinen Bruder Jayson auf die Kampffläche. Gleich im ersten Duell zeigte er seine Klasse und gewann mit der Kata Bassai Dai 3:0 gegen Keven Zielinski aus Bremen. In der zweiten Runde bekam er es mit einem starken Kontrahenten aus Sachsen-Anhalt zu tun. Der elfjährige Kemptener konnte sich aber mit einer dynamischen Jion mit 2:1 Kampfrichterstimmen durchsetzen. Nachdem Schinköthe auch seine nächsten beiden Begegnungen souverän und klar mit 3:0 für sich entscheiden konnte, traf er im Halbfinale auf Kevin Ansorg vom USV Erfurt. Kraftvoll und dynamisch führte Schinköthe die Kata Empi vor, konnte vier der fünf Kampfrichter überzeugen und qualifizierte sich damit für das abendliche Finale. Marco Gröschl aus Hessen war der Gegner im Finale. Er präsentierte die Kata Sochin. Schinköthe setzte die Kata Kanku Sho dagegen und bewies dabei noch einmal seinen Kampfgeist und Siegeswillen. Letztendlich konnte er sich knapp aber verdient mit 3:2 Kampfrichterstimmen durchsetzten und bejubelte seinen Sieg. Gleich bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft konnte er sich den Platz ganz oben auf dem Podest sichern. Stolz waren auch seine Trainer: Helmut Wachter und sein Bruder Jayson Schinköthe. Für das Kata Team der Jungen und Niklas Hartmann lief es dagegen nicht so gut. Beide mussten sich trotz guter Leistungen vorzeitig jeweils dem späteren Dritten geschlagen geben.

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