Schlaglöcher kommen weg

Eine unruhige Fahrt erleben Autofahrer auf der mit Schlaglöchern überhäuften Mozartstraße zwischen Bahnhofstraße/Königstraße und Immenstädter Straße. Dem soll nun endlich Abhilfe geschafft werden. Die Mozartstraße wird in diesem Bereich ausgebaut, die Fahrbahn samt Längsparkstreifen und südlichem Gehweg neu hergestellt. Außerdem wird der Knoten Immenstädter Straße neu gestaltet. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Mitglieder des Verkehrsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung.

Wie Markus Wiedemann, Leiter des Tiefbauamts erläuterte, sollte die Mozartstraße ursprünglich im Zuge des Substanz-Erhaltungs-Programmes lediglich mit einer neuen Asphaltdecke belegt werden. Aufgrund der bei Bohrproben festgestellten geringen Substanz – nur acht Zentimeter Asphaltstärke – sei ein Vollausbau der Straße im Bereich zwischen der Bahnhof-/König- und der Immenstädter Straße zwingend erforderlich. „Die Fahrbahn samt Längsparkstreifen und südlichem Gehweg muss auf rund 260 Metern grundsätzlich neu hergestellt werden“, so Wiedemann. Der nördliche Gehweg und die Senkrecht-Parkbuchten und Grüninsel seien in einem guten Zustand und verbleiben deshalb. Umgestaltet wird der Knoten mit der Immenstädter Straße. „Das ist zwar kein auffälliger Unfallschwerpunkt, die Einfahrt Richtung Stadtmitte ist aber wegen der spitzwinkligen Straßenführung nicht unproblematisch“, erklärte der Tiefbauamtsleiter. In Absprache mit dem Staatlichen Bauamt solle nun eine nahezu rechtwinklige Einfahrt realisiert werden. Dadurch fallen Wiedemann zufolge zwar die vier Parkplätze neben der AÜW-Trafostation weg, dafür entsteht aber genügend Platz für Fußgänger-Wege und -Überführungen. „Die fehlen in diesem Bereich schon lange“, betonte er. Im Zuge der Ausbauarbeiten wird auch die Einfahrt in die Alpenstraße durch engere Einfahrtsradien und eine Überquerungs-Mittelinsel eingeengt. Dadurch, so Wiedemann, soll der Abkürzungsverkehr unterbunden werden. Auch die Einfahrt in die Bahnhofstraße wird durch die Verlängerung der Rechtsabbiegespur geringfügig verbessert. Die Längsparkplätze bleiben zwischen den Großbäumen bestehen, erhalten dem Amtsleiter zufolge aber anstelle der Rasengittersteine eine wasserdurchlässige Ökö-Pflasterung. „Für den Ausbau der Mozartstraße werden Ausbaubeiträge erhoben“, ließ Wiedemann verlauten. Nur eine Sperrung Im Vorfeld der Baumaßnahmen wird das KKU im Frühjahr 2011 die Kanäle sanieren und die Wasserleitung erneuern. Mit den Straßenarbeiten wird direkt danach begonnen. „So muss die Straße nur einmal gesperrt werden“, führte Wiedemann an. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 400 000 Euro. 300 000 Euro stehen bereits im Haushalt 2010 zur Verfügung, weitere 100 000 werden für 2011 beantragt. Der Verkehrsausschuss stimmte dem Vorhaben geschlossen zu. Michael Hofer (UB/ödp) ist „sehr zufrieden“ mit der Lösung und ist froh, dass der „Schandfleck“ endlich beseitigt wird.

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