Schnelle Leitung

Die Wirtschafts- und Standortentwicklungsleitstelle (WEST) hat sich der Verbesserung der Infrastruktur durch rasche Datenautobahnen angenommen. Zu diesem Zweck gibt sie eine Machbarkeitsstudie für eine flächendeckende Breitbandversorgung aller 13 Westallgäuer Gemeinden inklusive Oberstaufen in Auftrag.

Die Netzwerkmanufaktur München, ein junges Team, das als Newcomer am Markt gilt, aber beste Referenzen habe, werde sich mit der Erstellung der Studie auseinandersetzten, berichtete jetzt WEST-Leiterin Andrea Schneider. In einem halben Jahr sollen die Ergebnisse vorliegen. Eine Machbarkeitsstudie sei ein umfangreiches Unterfangen, sie beinhalte eine Bestandsaufnahme. „Zum Beispiel wissen wir, dass durch die Gemeinde Stiefenhofen ein Glasfaserkabel führt. Aber nicht, was getan werden kann, dass der Ort daran partizipiert“, sagte Schneider. Das Planungsbüro werde alle verfügbaren Daten zusammentragen. Es wird auch vor Ort in den 13 Gemeinden Besichtigungen machen und den technischen Ausstattungsgrad, Trassenverläufe und Leitungskapazitäten feststellen. Mit dieser Planung werde festgelegt, wo und in welcher Weise nachgerüstet werden könnte und was das kosten wird beziehungsweise welche Technik sich günstig und zweckdienlich anbietet. Wirtschaft soll profitieren Eine großzügige Förderung stehe in Aussicht, so Schneider weiter, jedoch werde sich kaum etwas bewegen, wenn nicht auch die Gemeinden sich beteiligen. Ein Breitbandanschluss mit hohen Übertragungsraten biete sowohl für bestehende Unternehmen Standortvorteile, als auch bessere Voraussetzung für die Neuansiedlung von Firmen.

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