Verwirrung über Finanzierung

Schnitzelgruben-Hin-und-Her

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Werden sich die Allgäuer Turner an einer neuen sicheren Trainingsanlage erfreuen können? Das Thema Schnitzelgrube kommt am 19. April im Schul- und Sportausschuss noch einmal auf den Tisch.

Kempten – Die kursierenden unterschiedlichen Beträge – einmal brutto, einmal netto – sorgen schon länger für Verwirrung rund um die Finanzierung der Schnitzelgrube – nicht nur im Stadtratsgremium.

Benedikt Mayer, Referent für Jugend, Schule und Soziales, gab sich zwar einmal mehr redlich Mühe, die unterschiedlichen Förder-, Zuschuss- und sonstigen Beträge aufzudröseln, die „Fragezeichen“ in vielen Augen blieben dennoch. Als „wesentlich“ nannte OB Thomas Kiechle, die Tatsache, dass „650.000 Euro plus 90.000 Euro fließen“, wie beschlossen. 

Wesentlich für Erwin Hagenmaier (CSU) war, das Wörtchen „derzeit“ in einem Schreiben des TV Kempten an den OB, in dem Vereinspräsident Ullrich Kremser festhielt, dass „derzeit“ aus Sicht des Vereins kein Bau der Schnitzelgrube finanzierbar sei und die Planungen für die nötigen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen von Eingang, Geschäftsstelle und Umkleiden so gemacht würden, dass ein späterer Anbau einer Schnitzelgrube möglich sei. „Das ist für mich noch kein endgültiges Aus“, hegte Hagenmaier deshalb die Hoffnung, dass es doch noch zu einem guten Ende kommen könne. „Was heute nicht geht, kann ja morgen erfolgreich sein.“ Keinesfalls wolle er nämlich den eh schon großen Bau für die neue Dreifachturnhalle noch um eine Schnitzelgrube erweitert sehen. Erneut wird das Thema im Schul- und Sportausschuss am 19. April diskutiert. Dann sollen auch schon konkretere Pläne vorliegen.

Christine Tröger

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