Spatenstich als Startschuss für den schnellen Bau des Narrenzunft-Heims

Der Countdown läuft

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Viele Spaten geben den Startschuss für den Bau des Vereinsheims. Bereits in vier Wochen soll das neue Domizil der „Lachenden Kuh“ fertig sein.

Isny – Nach vier Jahren Planung geht es jetzt schnell: Jetzt Woche fand der Spatenstich für das neue Vereinsheim der Narrenzunft „Lachende Kuh“ statt und bis Sonntag sollte schon die Fundament fertig sein. Und Anfang März soll dann bereits das gesamte Vereinsheim fertig und bezugsbereit sein.

Es müsste ja nicht die „Lachende Kuh“ sein, wenn nicht schon wieder ein neuer Rekord aufgestellt werden sollte. Gerade war der Spatenstich und bis Sonntag sollte schon die Fundamentplatte im Boden sein. Bei der Schreinerei Butscher in Rohrdorf steht das Haus schon verladen auf dem Lastwagen und innerhalb weniger Tage soll dann das in Fertigbauweise geplante Gebäude an Ort und Stelle sein. Nach dem Aschermittwoch sollen dann Masken und Zubehör der Narrenzunft in die Regale des neuen Vereinsheims kommen, damit mit Ende der Fasnet auch dort wieder Ruhe eintritt. 

Rund 220 000 Euro werden bis dahin verbaut sein und innen sieht es auf alle Fälle noch „rustikal“ aus. Im Masken- und Geräteraum wird es aber sowieso schlicht zugehen. Die Masken stört es wohl kaum, wenn nicht alles verputzt ist. Die Werkstatt, der Vereinsraum und die sanitären Einrichtungen können eventuell auch später fertig gestellt werden. Verwöhnt sind die Isnyer Narren sowieso nicht, denn die bisherige Unterbringung war auch nicht gerade das Ideale. 

Die Narrenzunft hat zwar einiges in den vergangenen Jahren angespart, aber nur mit dem Darlehen der Volksbank Allgäu West konnte das ganze Projekt verwirklicht werden. Das Grundstück ist schon länger im Besitz der Narrenzunft und Überlegungen, doch auf den Bau zu verzichten, haben sich als Illusionen erwiesen. Die Miete eines entsprechenden Objektes (so es denn eines gäbe) an anderer Stelle wäre mit den Rückzahlungen des Kredits zumin- dest gleichzusetzen. 

Plakettenkauf hilft

 Frank Müller, Zunftmeister der „Lachenden Kuh“, hat eine Bitte an die Bevölkerung: Mit dem Besuch des Fasnet-Umzugs am 4. März in Isny und dem Kauf einer Plakette können die Bürgerinnen und Bürger Solidarität mit der Narrenzunft zeigen. Der Kauf einer Plakette ist Müller zufolge gleichzeitig ein Zeichen: „Wir stehen zu Isny, zum närrischen Treiben und zum Erhalt der Tradition.“ Wer die „Lachende Kuh“ unterstützen möchte, muss jedoch nicht unbedingt auf den Umzug kommen, Kassierer Johannes Stolz nimmt auch gerne größere Spenden entgegen. Mit einem kräftigen „HE MUH“ kommt nun die heiße Phase der diesjährigen Fasnet und ob nun alles nach Plan verläuft, wird sich zeigen.

Manfred Schubert

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