Zum 40-jährigen Jubiläum wird ein buntes Programm geboten

Dietmannsrieder Schule feiert

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Daumen hoch! Schulleiter Martin Mederer hält seine Institution trotz der großen Herausforderung der letzten zehn Jahre für eine „intakte und bestens aufgestellte Landschule“.

Dietmannsried – Am 13. September 1973 öffnete die damals neu gebaute Volksschule in Dietmannsried feierlich ihre Pforten für 990 Schüler.

Jetzt, 40 Jahre später, richtete die Schulleitung gemeinsam mit ihren in diesem Jahr nurmehr 528 Schülern und dem gesamten Kollegium mit viel Aufwand ein großes, fröhliches Fest zum Jubiläum ihrer Grund- und Mittelschule (wie sie heute korrekt heißt) aus. 

Seit Wochen und Monaten hatten die vielen, vielen fleißigen Helfer geplant, geprobt, eingeladen und organisiert, um ein gelungenes Fest zum 40. Geburtstag der Schule auf die Beine zu stellen. So viel sei vorweggenommen: Der Aufwand hat sich gelohnt! Zum Auftakt fand in der Turnhalle für geladene Gäste und sämtliche Schüler ein Festakt mit ökumenischem Wortgottesdienst statt. Rektor Martin Mederer, der die Geschicke der Schule seit zwei Jahren lenkt, warf lässig und gewandt Schlaglichter auf die vergangenen 40 Jahre. Währenddessen erinnerte Dietmannsrieds Bürgermeister Hans-Peter Koch, der seit fast 24 Jahren Vorsitzender des Schulverbandes ist, an die seinerzeit heftig umstrittene und bedauerte Schließung der kleinen Dorfschulen im Rahmen der Volksschulreform, die in diesem Falle zur Bildung des Schulverbandes Dietmannsried-Haldenwang-Lauben führte (anfangs gehörte auch noch Krugzell hierzu). Einer, der seit der Eröffnung der Dietmannsrieder Schule mit dabei ist, ist Wolfram Scharpf. Dem offenbar sehr beliebten Fachlehrer für Sport und Technik wurde unter tosendem Applaus eine von den Schülern selbst gestaltete Holztafel mit dem Wort „Danke“ überreicht, „als Dank für seinen herzlichen, freundlichen und immer hilfsbereiten Einsatz.“ Der Schulchor und die Akustikgruppe der Schulband begleiteten den 80-minütigen offiziellen Teil der Veranstaltung mit einem breitgefächerten Repertoire, das von bekannten Kirchenliedern bis zum begeistert beklatschten „Tagen wie diese“ von den „Toten Hosen” reichte. 

 Buntes Programm 

Von Mittag bis zum frühen Abend lief das umfangreiche Programm, das die Schüler mit viel Liebe und Mühe in einer Projektwoche vorbereitet hatten. Zahlreiche Besucher, Familien und Ehemalige genossen an diesem heißen Freitagnachmittag auf dem Hof und im Schulhaus einen unbeschwerten Tag und manch einer unternahm dabei eine Zeitreise in die eigene Schulzeit. Wie etwa an dem Stand „Wer ist das?“, an dem Schulfotos ab 1971 auf bekannte Gesichter durchforstet werden durften oder an der Station „Alte Schulhofspiele neu entdecken“, wo Klassiker wie Gummitwist, „Himmel + Hölle“ und viele mehr zu neuem Leben erweckt wurden. 

Erlös für den Sport 

Die AG Schulspiel führte das Theaterstück „Der verschwundene Hausmeister – Kommissar Ried ermittelt“ auf und die Flöten-AG der Klasse 1/2c inszenierte eine Klanggeschichte. Dazu gab es ein buntes Bastelangebot, eine Schulhaus-Rallye, Wasserbomben-Tennis, eine Trampolin-Einlage, eine Rap-Vorstellung und vieles mehr. Für die Bewirtung sorgten die Trial-Spezialisten der Renngemeinschaft Allgäu gemeinsam mit den Dietmannsrieder Jugendfußballern. Der Erlös wird für die Jugendförderung der Renngemeinschaft sowie für die Anschaffung eines Rollrasens für den geplanten neuen Fußballplatzes neben dem Freibad verwendet.

Sabine Stodal

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