Schule im Kloster vom Tisch

Die Pläne, im Kloster Lenzfried eine katholische Privatschule einzurichten, sind gescheitert. Das gab der Vorstand des Trägervereins Kentenich-Pädagogik am Montag bekannt. Die Gründe für das Aus liegen offenbar im finanziellen Bereich. Nun wird nach einem Alternativ-Standort gesucht.

„Der enorme Renovierungsaufwand des Klosters müsste sich über den Mietpreis refinanzieren. Das ist unter diesen Umständen für den Schulträger nicht zu leisten“, hieß es am Montag in einer Pressemitteilung des Vereins. Die Regierung von Schwaben habe aber nur „eine sehr geringe Mietkostenerstattung in Aussicht gestellt“. Wie Renate Immler vom Vorstand des Vereins betonte, bemühe sich der Verein aber weiter um Räume für die geplante Josef-Kentenich-Schule. „Es gibt Anfragen für verschiedene Objekte im Stadtgebiet, die einen zeitnahen Schulbeginn ermöglichen könnten“, so Immler. Darüber hinaus liege der Antrag auf Schulgenehmigung der Regierung in Augsburg mittlerweile vor. Immlers Angaben zufolge soll es außerdem bereits am vergangenen Freitag ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Maria-Ward-Schule gergeben haben. „Wir sind dankbar, auf deren Erfahrungsschatz zurückgreifen zu dürfen“, heißt es in der Mitteilung außerdem. Am 6. November soll nun im Haus Hochland ein Infoabend für Eltern stattfinden.

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