Anmeldung der ABC-Schützen am 13. April – Wichtige Informationen

Hinweise zur Schuleinschreibung

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Am kommenden Mittwoch, 13. April, können Grundschüler in Kempten eingeschrieben werden.

Kempten – An allen Grundschulen in der Stadt Kempten (Allgäu) werden am kommenden Mittwoch, 13. April, von 15 bis 19 Uhr ABC-Schützen eingeschrieben.

Das Jugend-, Schul- und Sozialreferat der Stadt Kempten weißt darauf hin, dass dabei folgende Regeln zu beachten sind: Mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 werden alle Kinder schulpflichtig, die bis zum 30. September sechs Jahre alt werden oder bereits einmal von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt wurden.

Auf Antrag der Erziehungsberechtigten wird ein Kind, das in den Monaten Oktober, November, Dezember geboren wurde, schulpflichtig, wenn zu erwarten ist, dass das Kind voraussichtlich mit Erfolg am Unterricht teilnehmen kann. Bei Kindern, die nach dem 31. Dezember sechs Jahre alt werden, ist zusätzliche Voraussetzung für die Aufnahme in die Grundschule, dass in einem schulpsychologischen Gutachten die Schulfähigkeit bestätigt wird.

Ein Kind, das am 30. September mindestens sechs Jahre alt ist, kann für ein Schuljahr von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt werden. Die Entscheidung, ob die Rücktrittsmöglichkeit wahrgenommen wird, soll möglichst zeitnah zum Termin der Schuleinschreibung im April getroffen werden, damit sie dem tatsächlichen Entwicklungsstand des Kindes gerecht wird. Die Eltern erhalten von den Schulen ein eigenes Informationsschreiben.

Die Schulanfänger von 2016 sind in derjenigen Grundschule anzumelden, in deren Schulsprengel sie wohnen. Das gilt auch für Kinder, die als Gastschüler eine andere Schule besuchen sollen, aber hierfür noch keine Zusage haben. Über die Anträge auf Befreiung von der Schulsprengelpflicht wird vom Jugend-, Schul- und Sozialreferat erst zu einem späteren Zeitpunkt, aber noch vor Beginn des neuen Schuljahres entschieden. Im Amtsblatt der Stadt Kempten (Allgäu) Nr. 2 vom 15. Januar 2016 sind die Schulsprengel der einzelnen Grundschulen näher beschrieben. In aller Regel ist die der Wohnung nächstgelegene Grundschule für die Schulanmeldung zuständig. Schulanfänger bei Privatschulen sind bei den Privatschulen anzumelden.

Kind mitbringen 

Die Schulanmeldungen sollen nach Möglichkeit die Eltern selbst vornehmen und dabei den Schulneuling mitbringen. Andere erwachsene Personen können von den Erziehungsberechtigten mit der Einschreibung beauftragt werden. Wichtig ist, dass der Anmeldende Auskünfte über das Kind geben kann, zum Beispiel zu überstandenen Krankheiten, über möglicherweise vorliegende Störungen beim Sehen, Sprechen, Hören oder über andere Besonderheiten. Für die Einschreibung ist nur noch die Vorlage einer Geburtsurkunde oder des Familienstammbuches notwendig. Impfscheine müssen nicht mehr mitgebracht werden. Des Weiteren ist eine Bestätigung des Gesundheitsamtes über die durchgeführte Schuleingangsuntersuchung vorzulegen.

Es müssen auch diejenigen Sechsjährigen angemeldet werden, die sich zur Zeit nicht im Elternhaus aufhalten (zum Beispiel, wenn sie sich im Krankenhaus befinden). Gleiches gilt für Kinder, die offensichtlich noch so wenig zur Einschreibung geeignet sind oder unter erkennbaren Behinderungen leiden, dass die Eltern selbst eine Zurückstellung wünschen. Die aufnehmende Schule wird jeden so genannten „Antragsschüler“ auf seine Schulreife überprüfen. Dadurch soll vermieden werden, dass ein Kind im September eingeschult wird und wenige Tage oder Wochen später zurückgestellt werden muss. Die Schule möchte ihren „ABC-Schützen“ solche Enttäuschungen ersparen. Die Schulreifeuntersuchungen finden zu einem späteren Zeitpunkt statt, der von der Leitung der Schule festgelegt wird.

Die Anmeldung eines Kindes mit sonderpädagogischem Förderbedarf erfolgt an der Grundschule, wenn nicht auf Grund der Erkenntnisse einer vorschulischen Förderung (z.B. im Kindergarten, in der schulvorbereitenden Einrichtung, durch die mobile sonderpädagogische Hilfe oder durch die Frühförderung) oder eines Screenings vor der Schulaufnahme ausschließlich die Förderschule als Lernort in Frage kommt und die Eltern mit diesem Lernort einverstanden sind. Vor der Aufnahme an einer Förderschule ist ein sonderpädagogisches Gutachten zu erstellen.

Sonderpädagogischer Förderbedarf kann in den Bereichen Sehen, Hören, Sprache, körperliche und motorische Entwicklung, Lernen, geistige Entwicklung oder emotionale und soziale Entwicklung auftreten.

Als Bedingungen für die Aufnahme an der Grundschule, dass die Grundschule (evtl. mit Unterstützung der Mobilen Sonderpädagogischen Dienste) dem sonderpädagogischen Förderbedarf des Kindes entsprechen kann und dass eine aktive Teilnahme des Kindes am Unterricht der Grundschule möglich ist. kb

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