Die Geschichte zur Entstehung

25 Jahre Rottachspeicher

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Luftbild des Rottachsees zu Beginn der Aufstauphase Anfang der 1990.

Landkreis – „Die Rottachtalsperre, auch Rottachsperre, Rottachspeicher oder Rottachsee genannt, ist ein 4,8 Kilometer langer Stausee der Rottach mit einem Umfang von 12,8 km und einer Fläche von 296 Hektar im Landkreis Oberallgäu, Schwaben, Bayern, ca. 15 Kilometer südlich von Kempten“, so die dazu einleitenden Worte in Wikipedia.

An die Entstehungsgeschichte erinnert sich Baudirektor a.D. Dieter Schade im Kreisbote.

Am 14.10.1992 wurde nach acht Jahren Bauzeit der südöstlich von Kempten gelegene Rottachsee offiziell in Betrieb genommen. Der 25. Geburtstag war der Grund, das Ereignis mit einem Festakt im Beisein des Landrats Anton Klotz, den Bürgermeistern von Sulzberg, Thomas Hartmann, und von Oy-Mittelberg, Theo Haslach, sowie weiteren geladenen Gästen zu feiern. Der Amtsleiter des Wasserwirtschaftsamtes, Karl Schindele, begrüßte als Hausherr die Gäste. Im Anschluss startete ein großer Erlebnistag mit einem abwechslungsreichen Programm für Bürger und Gäste der Gemeinden und alle weiteren Besucher. Dabei wurden Führungen und Vorträge angeboten. Als Highlight wurde den Besuchern ein Boots-Service über den See von Moosbach nach Peterstal und eine Fahrt mit dem Feuerwehrauto ermöglicht. In einem Festzelt mit Bewirtung wurde bis spät in die Nacht für Unterhaltung gesorgt.

Während es bei der offiziellen Eröffnungsfeier vor 25 Jahren neben großem Lob noch heftige Kritik gab – es waren die Nachwehen einer langjährigen kritischen Auseinandersetzung mit dem wasserwirtschaftlichen Projekt des Freistaates Bayern in den 1970er und 1980er Jahren–, waren diesmal alle Redner voll des Lobs über den wunderbar in die Allgäuer Landschaft eingefügten See, seine Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten und seine touristische Bedeutung. „Die Bevölkerung steht heute zu 100 Prozent hinter ihrem Rottachsee“, das war die anerkennende Feststellung der Bürgermeister.

Aber, wie gesagt, es war nicht immer so. Bei der Einweihungsfeier 1992 machten sich Naturschützer mit Luftballons und Plakaten „Stille Natur für Freizeitrummel geopfert“ bemerkbar. Nach Meinung des Bund Naturschutz ging durch den Bau der Talsperre „ein verwunschenes Stück Allgäu verloren“. Über 60 Pflanzenarten, die auf der roten Liste stehen und daher vom Aussterben bedroht sind, seien aus dem Rottachtal verschwunden. So stand dann auch auf einem der Protesttransparente: „Sagt uns wo die Blumen sind, wo sind 100.000 Orchideen geblieben?“ Zudem beklagten die Naturschützer den Verlust von Streuwiesen und Auwald; die Mäander der Rottach seien gänzlich verschwunden. Einige unzufriedene Bauern kommentierten die Reden der Politiker mit energischem Kuhglocken-Gebimmel. Was sie aufregt ist die in ihren Augen ungerechte Verteilung der Ersatzflächen. „Wir haben ebene Felder hergegeben und bergige gekriegt“, beschwerte sich ein Landwirt. Das Ersatzland läge zu weit vom Hof entfernt in unattraktiven Nord- und Höhenlagen. Der Bürgermeister einer Anliegergemeinde ging in seiner Rede auf die Vorwürfe der Umweltschützer ein und bedauerte den Verlust eines „unersetzbaren Juwels“ im jetzt überstauten Rottachtal.

Vorgeschichte

Der Plan, die Wasserführung der Iller zu regeln, ist alt. Schon 1904 gab es Untersuchungen mit dem Ziel, die Wasserkraftnutzung an der Iller durch Niedrigwasseraufhöhung zu verbessern. In einer Studie aus dem Jahr 1919 ist erstmals ein „Rottachwerk als Mangelzeitenwerk“ beschrieben. In einer Denkschrift veröffentlichte die Illerstudienkommission im Jahr 1935 eine Planung für drei Speicherseen, bestehend aus einer Talsperre an der Rottach, einer Talsperre mit zwei Dämmen an der Vorderburger Ach und einem Stauwehr für ein Unterwasserbecken an der Iller am nördlichen Ende des Seifener Beckens. Danach war vorgesehen, Rottachsee und Emmereiser See als Oberstufe mit 108 Millionen Kubikmeter Nutzinhalt durch einen Stollen zu verbinden und das Wasser über einen Druckstollen zu einem Illerbecken als Unterstufe abzuleiten. Dieses Projekt mit einer rein energiewirtschaftlichen Nutzung wurde in den 1950er Jahren aufgegeben. Im Jahr 1963 griff dann der Freistaat Bayern das Projekt Rottachtalsperre auf, allerdings mit einer geänderten Zielsetzung, nämlich der Speicherung von Wasser zur Aufhöhung der Niedrigwasserabflüsse von Iller und Donau.

Wasserwirtschaftliche Bedeutung

Aus dem Rottachsee wird zusätzlich zum natürlichen Abfluss Wasser abgegeben, wenn in der Donau in Neu-Ulm der Abfluss unter 44 Kubikmeter pro Sekunde (m³/s) absinkt. Die Abgabe aus dem Rottachsee beträgt zwischen zwei und fünf m³/s, maximal bis zu einer Seewasserspiegel-Absenkung von zehn Metern (in den Fremdenverkehrsmonaten im Juli und August jedoch nur fünf Meter). Damit werden die Vorflutverhältnisse an Iller und Donau stabilisiert und die Ökosysteme der beiden Flüsse in Zeiten extremer Trockenheit erhalten.

Daneben kommt dem Hochwasserschutz für die Unterlieger, insbesondere für die Stadt Kempten, Bedeutung zu, da das Hochwasser aus dem 30 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet durch den Rottachsee gedrosselt wird.

Eine weitere Nutzung ist die Stromgewinnung. Die Turbinen des Kraftwerks haben eine Ausbauleistung von 450 Kilowatt mit einer mittleren Jahresarbeit von 1,5 Millionen Kilowattstunden.

Bedeutung für Freizeit und Erholung sowie Naturschutz

An Haupt- und Vorsee wurden Freizeit und Erholungseinrichtungen geschaffen. Der Rottachsee wird vor allem im Sommer als Erholungsgebiet genutzt. Es wird gebadet und gesurft, gejoggt und gesegelt, geradelt und gewandert, gefischt und gegrillt. Ein 15 Kilometer langer Rad- und Wanderweg führt rund um den See.

Um sowohl den Interessen einer intensiven Freizeitnutzung als auch des ungestörten Naturschutzes gerecht zu werden, wurde ein Nutzungskonzept für die Ufer- und Seeflächen festgelegt. Es besteht aus Erschließungs- und Ruhezonen. Etwa 90 Prozent der Uferlinie gehören zu den Ruhezonen, die von Menschen nicht betreten werden.

Technische Lösung

Der Damm des Hauptsees ist 42,70 Meter über Gründungssohle hoch und 190 Meter lang. Das Wasservolumen des Sees setzt sich zusammen aus 5,7 Millionen Kubikmetern im Grundsee (nicht bewirtschaftbar), 19,7 Millionen Kubikmetern im Nutzraum zur Niederwasseraufhöhung, 3,1 Millionen Kubikmetern im Hochwasserschutzraum, also 28,5 Millionen Kubikmetern insgesamt.

Die Seeoberfläche ist 300 Hektar groß. Das Wasser wird aus dem See über Stollen (Grundablass und Hochwasserentlastungsanlage) in das Unterwasser der Rottach über ein Tosbecken abgeleitet. Im Grundablass ist eine Rohrleitung einbetoniert, über die Wasser zu den Turbinen im Krafthaus läuft. Im Betriebsgebäude sind die Schaltwarte und die Seemeisterstelle untergebracht

Die Sicherheit des Dammes wird durch ein umfangreiches Mess- und Kontrollsystem laufend überwacht.

Die Gesamtkosten betrugen 85 Millionen DM; die spezifischen Kosten berechnen sich zu drei DM/m³ Stauraum, was ein sehr niedriger Betrag ist.

Probleme vor und während der Bauzeit

1. Der Planfeststellungsbescheid des Landratsamtes Oberallgäu: Die Pläne für den Rottachsee lagen dem Landratsamt zur rechtlichen Behandlung Ende 1978 vor. Aufgrund von Einsprüchen der Anliegergemeinden konnte der erlassene Rechtsbescheid zunächst nicht rechtskräftig werden.

Im Verlauf von fast zweijährigen mühsamen Verhandlungen wurde schließlich in allen Fragen mit den Gemeinden Einigung erzielt. Aus wasserrechtlichen Gründen war es jedoch erforderlich, die Änderungen, die in öffentlich-rechtlichen Verträgen zwischen dem Freistaat Bayern und den Gemeinden vereinbart waren, in einem ergänzenden Planfeststellungsbescheid durch das Landratsamt abzusichern.

Da sich jedoch der Baubeginn durch eine vorübergehende Einstellung des Baus durch den zuständigen Innenminister verzögerte, kam auch der Vollzug des Rechtsverfahrens zum Stocken, was dazu führte, dass sich immer wieder Speichergegner – auch in den Gemeinden und durch Gemeinderäte – mit verschiedenen Argumenten gegen das Projekt mobilisierten.

2. Widerstände aufgrund eines veränderten Umweltbewusstseins: Anfang 1984 – mit dem Bau der Rottachtalsperre konnte zwischenzeitlich begonnen werden – ging der Bund Naturschutz, Kreisgruppe Kempten, massiv gegen das Projekt vor. Während in den Rechtsverfahren der 1970er Jahre ökologische Gesichtspunkte und damit auch diesbezügliche Einwendungen eher von untergeordneter Bedeutung waren, hatte man jetzt das Rottachtal als „das schönste Tal im Allgäu“ erkannt.

Bei einer Tagfahrt des Umweltausschusses des Bayerischen Landtags zeigten die Vertreter des Bund Naturschutz keine Kompromissbereitschaft. Sie bekämpften das Projekt und versuchten es zu verhindern. Das Angebot des Freistaates Bayern, an einem ergänzenden landschaftspflegerischen Begleitplan, der ein Vielfaches der bisher vereinbarten Maßnahmen vorsehen sollte, mitzuwirken, wurde abgelehnt. Der Argumentation des Bund Naturschutz gegen das Projekt schlossen sich in der Folgezeit unter anderem der Landesbund für Vogelschutz, der Alpenverein, die Schutzgemeinschaft der Alpen und die SPD-Landtagsfraktion an. Auch die Presse nahm sich des Rottachsees immer häufiger an; sie berichtete in regelmäßigen Abständen über neue Vorstöße der Projektgegner und trug leider dadurch zu einer einseitigen Information der Öffentlichkeit bei. Der Bayerische Rundfunk brachte Stimmen für und gegen das Projekt im Sendezeit-Verhältnis von 1:3. Das deutsche Fernsehen schien mehr an einem Contra als an einem Pro Gefallen zu finden.

3. Weitere Argumente gegen das Projekt: Hatten sich anfangs die Einwände auf ökologische Gründe beschränkt, wurden in der Folgezeit auch weitere Argumente und Unterstellungen vorgebracht:

• Die Wasserbereitstellung in der Talsperre diene nur der Kühlwasserversorgung eines Atomkraftwerks

• Der Damm der Talsperre sei ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Unterlieger, insbesondere bei Kriegseinwirkungen und Terroranschlägen. Hierzu hat unter anderem die Stadt Kempten eine Stellungnahme durch den Freistaat Bayern erbeten.

• Der Rottachsee sei zu Erholungszwecken nicht geeignet, da er nach einer Absenkung von einer stinkenden Schlammkrawatte umgeben sei.

• Die Wasserqualität wäre so schlecht, dass das Baden unmöglich sei.

• Der Zufluss reiche nicht aus, um den Rottachsee zu füllen.

Einseitige Stellungnahmen erschienen im Januar 1987 in der Zeitschrift „Bergwelt“ und im Januar in der Zeitschrift „Kosmos“. Letztere gab die Empfehlung an ihre Leser, an den Bayerischen Landtag zu schreiben, wenn sie mit dem Bau der Talsperre nicht einverstanden seien.

Aus Anlass der Behandlung einer Petition des Bund Naturschutz gegen den Bau der Talsperre im Bayerischen Landtag wurde eine Flugblattaktion gestartet, bei der Bürger aufgefordert wurden, ihre Ablehnung zum Ausdruck zu bringen. In circa 4000 Eingaben wurde gefordert, die Bauarbeiten einzustellen und den Speicher nicht einzustauen.

Letztlich sind jedoch alle Versuche, das Projekt zu Fall zu bringen, gescheitert. Sowohl die Landtagsausschüsse als auch das Plenum des Landtags haben sich, zuletzt am 05.05.1988, für den Rottachsee ausgesprochen und die Anträge auf einen Baustopp abgelehnt.

4. Gerichtliche Auseinandersetzungen: Den Projektgegnern verblieb somit nur der Weg, ihre Einwände vor Gericht zu bringen und durchzusetzen. Im Jahr 1986 hat der Freistaat Bayern das ergänzende Planfeststellungsverfahren beantragt (s. unter 1.). Im Folgejahr erließ das zuständige Landratsamt Oberallgäu den wasserrechtlichen Ergänzungsbescheid, der sofort für vollziehbar erklärt wurde. Gegen diesen Bescheid wurde beim Verwaltungsgericht Augsburg geklagt und gefordert, dass ein neues Rechtsverfahren durchzuführen sei, in dem es dem Bund Naturschutz ermöglicht wird, seine Einwendungen vorzubringen. Nachdem das Verwaltungsgericht den Antrag abgelehnt hat, wurde der Verwaltungsgerichtshof in München angerufen, das jedoch die Beschwerde des Bund Naturschutz endgültig zurückgewiesen hat.

Berücksichtigung ökologischer Belange

Aufgrund der in den Jahren von 1978 bis 1988 erheblich gestiegenen Bedeutung des Naturschutzes, die sich in den öffentlichen Widerständen gegen das Projekt Rottachsee deutlich niedergeschlagen haben, hat der Freistaat Bayern beschlossen, den Belangen des Naturschutzes in einem erheblich größeren Umfang als vorher Rechnung zu tragen. Die mit dem Bau des Speichers verbundenen Eingriffe in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild wurden durch umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen kompensiert. Mit einem 1986/1987 fortgeschriebenen landschaftspflegerischen Begleitplan wurde den gewachsenen naturschutzfachlichen Anforderungen und der geänderten Gesetzeslage Rechnung getragen. Neben den bereits in den Jahren 1974 bis 1979 an den künftigen Ufern gepflanzten Gehölzen und der Umsetzung von Orchideen aus dem Speicherraum auf Standorte, die vom künftigen Einstau nicht betroffen sind, wurden nunmehr für den Verlust an Feuchtbiotopen zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen in gleicher Größe auf einer Fläche von 67 Hektar vorgenommen. Unter anderem wurden folgende Leistungen erbracht:

• Verpflanzung von Streuwiesen und anderen schützenswerten Vegetationsbeständen

• Sanierung von Streuwiesen durch Extensivierung

• Renaturierung von Gewässerabschnitten der Rottach oberhalb des Speichers

• Biotopvernetzung von See-

uferstreifen mit einmündenden Bächen

• Beseitigung von Fichten auf Kalktuff-Quellmoorflächen

• Entwicklung von Streuwiesen auf aufgeforsteten Flächen

• Schaffung einer Flachwasserzone an der Stauwurzel des Rotwässerles.

Die Kosten für diese Maßnahmen beliefen sich auf circa sechs Millionen DM; das sind circa sieben Prozent der Gesamtkosten. Mit einem ökologischen Beweissicherungsverfahren wurde ab 1990 die Wirksamkeit der Vorgehensweise überprüft und der Erfolg festgestellt.

Ausblick

Die über einen längeren Zeitraum zum Teil erbittert geführten Auseinandersetzungen und das seinerzeit neu entstandene Umweltbewusstsein haben dazu geführt, dass der Rottachsee die letzte von insgesamt 21 nach dem Krieg gebauten Talsperren war. Damit ging eine Ära des staatlichen Wasserbaus in Bayern zu Ende. Die Anlagen, davon ist der Sylvensteinspeicher die bekannteste, wurden mit viel fachmännischem Wissen und großer ökologischer Umsicht erstellt. Am Rottachsee ist es gelungen, die technischen Bauwerke harmonisch in die Landschaft einzufügen und die wasserwirtschaftlichen Ziele, die ökologischen Belange und die Nutzung zum Zweck der Freizeit und Erholung in Einklang zu bringen. Alte Narben aus der Anfangszeit des Projekts, die noch einmal bei der Einweihung vor 25 Jahren sichtbar geworden sind, sind inzwischen verheilt. Wie sagt man doch: „Zeit heilt Wunden!“

Für den Verfasser des Berichts und seine Familie bedeutete es zunächst eine Härte, als er im Jahr 1978 als Fachmann des Talsperrenbaus von München nach Kempten versetzt wurde, um den sich abzeichnenden Widerstand gegen den Rottachsee zu überwinden und die Voraussetzungen für einen Baubeginn zu schaffen. Heute, nach 39 Jahren, ist ihm das Allgäu mit dem Rottachsee zu seiner zweiten Heimat geworden. Er ist nie wieder nach München zurückgekehrt.

Der Festakt zum 25. Jubiläum der Einweihung des Rottachsees hat Erinnerungen an die erste Zeit aus der „Seewerdung“ geweckt und den Verfasser veranlasst, diesen Bericht zu schreiben, verbunden mit Dank an Armin Rieg vom Wasserwirtschaftsamt Kempten für das Bildmaterial.

Dieter Schade

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