Seit zehn Jahren mit dabei

Zehn Jahre „Mobil mit Köpfchen“ am AG: Als Anerkennung überreichte Josef Kaspar, Vorstandsmitglied des ADAC-Südbayern (3.v.l.), in Kempten eine Ehrenurkunde an Studiendirektor Gerhard Panzer (links) sowie Peter Stöckel, verantwortlich für Verkehrserziehung (2.v.l.). Über den Erfolg freuten sich auch ADAC-Projektleiterin Tanja Hinterholzer. Foto: ADAC

Das Allgäu-Gymnasium hat Grund zu feiern: Seit zehn Jahren lädt die Schule jedes Jahr die ADAC-Umweltaktion „Mobil mit Köpfchen“ zu sich ein, um seine Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit Auto und Motorrad zu sensibilisieren. 1000 Jugendlichen, die kurz vor dem Führerschein stehen oder bereits erste Fahrpraxis haben, wurden auf diesem Weg anschaulich wichtige Zusammenhänge von Mobilität und Umwelt näher gebracht.

„Ein solches Engagement ist heute, angesichts straffer Lehrpläne, nicht selbstverständlich“, würdigte Josef Kaspar, Vorstandsmitglied des ADAC Südbayern, den Erfolg und überreichte Studiendirektor Gerhard Panzer als Anerkennung eine ADAC-Ehrenurkunde sowie einen Spendenscheck. Dabei betonte er die Wichtigkeit des interaktiven Anschauungsunterrichts als sinnvolle Ergänzung zur Fahrausbildung. „Als junger Führerscheinbesitzer hat man zwar gelernt, sich richtig im Straßenverkehr zu verhalten. Genauso wichtig ist es aber, mit der neu gewonnenen Freiheit verantwortungsvoll umzugehen“, so Kaspar. Eigenes Erleben Was kostet ein Kavalierstart, was normales Anfahren? Wie stark werden dabei Passanten und die Umwelt belastet? „Mobil mit Köpfchen“ erklärt anschaulich wesentliche Zusammenhänge zu den Themen Mobilität und Umwelt und setzt dabei auf das eigene Erleben. So wird den Jugendlichen bei Demonstrations- und Messfahrten mit einem Kleinwagen und einem fest montierten Motorrad buchstäblich vor Augen geführt, wie stark aggressives Fahren Emissionen und Geräusche nach oben treibt. Dazu werden die Abgase zunächst eine Minute lang im Leerlauf in einem am Auspuff befestigten Ballon aufgefangen. Danach wird ein zweiter Ballon mit konstant 3000 U/min. aufgeblasen, der am Ende das dreifache Volumen des ersten hat. „Mobil mit Köpfchen“ zeigt so für jeden nach­vollziehbar, dass von einer spritschonenden Fahrweise mit frühem Hoch­schalten und niedrigen Drehzahlen nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel profitiert. Dass Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 16 und 19 Jahren an Gymnasien, Berufsschulen und Berufsfachschulen sowie an Berufliche Ober- und Wirtschaftsschulen. Pädagogisch geschulte Moderatoren nehmen das 90-minütige Aktiv-Programm im Wechsel für den ADAC vor. Unterstützt durch die Bayerischen Ministerien für Kultus sowie Umwelt und Gesundheit, die TÜV Süd Auto Service GmbH und den Motorradhersteller Yamaha kann „Mobil mit Köpfchen“ für Schulen kostenlos angeboten werden.

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