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Senior in Kempten wird Opfer von Betrugsmasche

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Betrugswelle zog über das Oberallgäu und das Ostallgäu hinweg | Fünfstelliger Vermögensschaden © Symbolfoto: Panthermedia/Gajus-Images

Anrufbetrüger treiben erneut ihr Unwesen im Allgäu. Am Dienstag, 27. September, gingen insgesamt 41 Mitteilungen von Bürgerinnen und Bürgern ein, bei denen die Betrüger anriefen, teilte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West mit. Mit ihrer Masche waren die Täter bei einem Senior in Kempten erfolgreich.

„Ihre Tochter hat jemanden überfahren“, waren die Worte des Betrügers. Dieser gab sich als Staatsanwalt aus und verlangte von dem Kemptener Senior am Dienstagvormittag 70.000 Euro Kaution. Der Senior fuhr zu seiner Hausbank und hob dort 30.000 Euro ab. Das Geld übergab der Senior am Nachmittag einem Unbekannten, in der Hoffnung seine Tochter somit aus der angeblichen Haft entlassen zu können. Abends kamen dem Senior Zweifel. Er rief seine Tochter an und der Betrug flog auf.

Opfer derselben Masche wäre fast ein weiterer älterer Mann aus Kempten geworden. Als dieser 15.000 Euro bei seiner Hausbank abheben wollte, machten ihn Bankmitarbeiter auf einen möglichen Betrug aufmerksam und bewahrten den Mann vor dem Vermögensschaden. .

Die Polizei rät:

Legen Sie auf und rufen Sie den vermeintlich betroffenen Angehörigen selbst zurück.
Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen.
Fordert der Anrufer Geld: Besprechen Sie dies unbedingt vorher mit weiteren Angehörigen.
Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen und Verwandten sowie Bekannten über die Masche!

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