Seniorennachmittag in Isny

Bürgermeister Rainer Magenreuter überreicht Agathe Seliger, der ältesten Teilnehmerin des Seniorennachmittags, einen kleinen Blumenstrauß Foto: Schubert

Der Saal im Kurhaus war jetzt beim Isnyer Seniorennachmittag einmal mehr voll geworden. Kein Wunder, gibt es doch in Isny 3329 Mitbürger über 60 Jahre. An liebevoll gedeckten Tischen saßen mehr als 200 Gäste an diesem Nachmittag zusammen und ließen sich bei Kaffee und Kuchen einfach gut unterhalten. Manfred Schlitter hatte die Organisation mit seinem Team auch bei der sechsten Veranstaltung gut im Griff.

Das Programm war im ersten Teil – mit Auflockerungen durch die Tanzkapelle Roland Katzschke – vor allem von den Berichten durch Christine Miller-Trax (Herz und Gemüt) und den Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden des Stadtseniorenrats, Elke Remmel, bestimmt. Da gab es einiges zu berichten. Immerhin ist Miller-Trax nun auch schon im sechsten Jahr mit der Tätigkeit für Herz und Gemüt betraut. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte ist die Koordinierung der Programme im Haus der Begegnung in der unteren Mühle. Außerdem kümmert sie sich zusammen mit einem Team von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern um die Betreuung älterer Bürgerinnen und Bürgern, die vom Fahrdienst bis hin zu Hilfen im Haushalt und bei kleineren Reparaturen Hilfe brauchen. „Wenn man bei uns anruft sind wir gerne bereit zu helfen soweit es uns überhaupt möglich ist“, so Miller-Trax. Eines ihrer nächsten Ziele ist die Einrichtung einer Gruppe für pflegende Angehörige. Auch Elke Remmel stellte einen positiven Tätigkeitsbericht vor. Sie thematisierte Vorträge, Computerkurse für Senioren und die Teilnahme an der Geschichtsreihe im Gymnasium unter dem Motto „Zeitzeugen berichten“. Inzwischen gibt es diesen Unterricht auch an der Werkrealschule. Termine für weitere Vorträge stehen im Programm der „Unteren Mühle.“ Wichtig war ebenfalls die Seniorenumfrage, die einen erstaunlich hohen Beteiligungsgrad aufwies. Mit Hilfe dieser Befragung wird ein Seniorenbericht erstellt, der in der Öffentlichkeit und im Isnyer Gemeinderat noch diskutiert werden soll. Viele der Tätigkeiten des Stadtseniorenrates wären Remmel zufolge ohne die aktive Beteiligung der Stadtverwaltung nicht zu bewältigen und dafür bedankte sie sich. Dank an Hofer Eine besondere Ehrung ging an die Adresse von Julius Hofer und seiner Frau. Vieles hat Hofer im Laufe der Jahre in die Wege geleitet und für diese Arbeit und sein Engagement sprach Remmel ihren Dank aus. Bürgermeister Rainer Magenreuter überreichte der ältesten anwesenden Dame eine Blumenstrauß. 102 Jahre alt ist Agathe Seliger. Seit zwei Jahren lebt sie im Seniorenheim Sonnenhalde und fühlt sich dort „pudelwohl“. Bis zu ihrem 100. Geburtstag lebte sie selbständig im Betreuten Wohnen und für den Seniorennachmittag war sie extra morgens noch zu Friseur gegangen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags trug Luise Christ ein Mundartgedicht von Karl Ferdinand Pausch vor, der Seniorenchor hatte seinen zweiten Auftritt unter der Leitung von Rudibert Hehl und Roland Katzschke spielte zum Tanz.

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