Tipps für Zuhause

Serie: Kneippen macht Laune - Yoga-Twist bringt einen Energiekick für den Tag

Drehsitze massieren die Organe, regen die Verdauung an und
kräftigen die seitlichen Bauchmuskeln.
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Drehsitze massieren die Organe, regen die Verdauung an und kräftigen die seitlichen Bauchmuskeln.

Unser Immunsystem auf natürliche Weise zu stärken, ist das Gebot der Stunde. Nicht zuletzt deshalb stehen die wohltuenden Anwendungen nach Kneipp zur Zeit ganz hoch im Kurs. Dabei kommt selbst die gute Laune nicht zu kurz.

Die einen haben ihre helle Freude an einer zu „neuem Leben“ erweckenden Klopfmassage. Andere wiederum erachten den erquickenden Gesichtsguss als wahres Lebenselixier. Es ist übrigens ganz leicht, für sich selbst herauszufinden, woran es liegt, dass Kneippen Laune macht. Einfach einige Anwendungen ausprobieren und – ganz wichtig – regelmäßig über einen längeren Zeitraum wiederholen. In der Serie „Kneippen macht Laune“ mit Anwendungen für daheim finden Sie heute eine kleine Yoga-Einheit. 

Unter den fünf Kneipp‘schen Elementen verbindet Yoga die „Lebensordnung“ mit Bewegung. Die hier vorgestellte Übung ist der einfache Drehsitz auf einem Stuhl. Drehbewegungen beleben den Körper und geben den Organen eine kleine Massage. Zudem regen sie die Verdauung an und kräftigen die seitlichen Bauchmuskeln.

Der Drehsitz kann bei geringem Zeitaufwand überall geübt werden. Sie benötigen lediglich eine gute Sitzmöglichkeit, etwa einen Stuhl: Wir setzen uns aufrecht an den vorderen Rand des Stuhls. Dann öffnen wir die Füße und die Knie hüftbreit. Das Resultat: Die Fußsohlen sind fest geerdet, das Fundament also stabil. Der Körper bleibt ab der Hälfte abwärts fest.

Wir atmen tief ein, nehmen die Arme nach oben und strecken uns lang. Beim Ausatmen drehen wir uns nach rechts und legen die linke Hand auf den rechten Oberschenkel. Die rechte dagegen hinten auf den Stuhl, oder etwas leichter, an den unteren Rücken. Mit jeder Einatmung heben wir die Brust nach oben und spüren Länge im Rücken. Die Schultern bleiben entspannt.

Beim Ausatmen drehen wir uns ein kleines Stück weiter aus dem mittleren und oberen Rücken. Dem tiefen Ein- und vollständigem Ausatmen kommt in diesem Zusammenhang eine ganz besondere Bedeutung zu. Für mindestens fünf Atemzüge bleiben wir in der Drehung sitzen und entspannen dabei Gesicht und Schulterbereich.

Dann wiederholen wir die Drehung zur anderen Seite.

Zum Abschluss dieser Übung heben wir mit dem Einatmen die Arme erneut über die Seite nach oben, bis sich die Handflächen berühren. Beim Ausatmen lassen wir die Hände vor die Brust sinken. Wir schließen die Augen und schenken uns ein Lächeln. So sitzen wir noch einige tiefe Atemzüge in der vertikalen Ausrichtung zwischen Himmel und Erde und können allumfassende, innige Verbundenheit erleben. Namaste.

Tipps auch im Internet Zum guten Schluss noch ein Tipp vom Kneipp-Verein Kempten: Wer möchte, kann den Energiekick auch in bewegten Bildern mit Ton erleben. Das Internet macht‘s möglich. Die Adresse lautet: www.kneippbund.de.

kb

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