Erlebnis beim Wertstoffhof

Wie sich in Zeiten des Coronavirus alles verändert

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Dietmannsried – Unser Leser Hans Schäfer berichtet von einem sehr skurrilen Erlebnis auf einem der wenigen Wertstoffhöfe, der seine Pforten geöffnet hat.

Am letzten Samstag wollte er wie gewohnt seinen Plastik Recyclingsack mit dem Fahrrad zum nächstgelegenen Wertstoffhof bringen. Von weitem hatte er eine lange Autoschlange von circa 45 Meter gesehen. Also entschied er sich, wie gewohnt, an der nordwestlichen Ecke des Hofes seinen Kunststoffsack abzugeben. Hocherfreut darüber, dass keiner am Kunststoff-Recycling- Stand etwas abzugeben hatte und er ganz allein am Sammeltisch war, bekam er eine eiskalte Dusche. 

Sofort wurde er aufgefordert, sich mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß, bei der Autoschlange anzustellen! „Ich halte mich ja gerne im Sonnenschein auf jedoch nicht als Radler zwischen PKW mit laufenden Motoren und einer geschätzten Wartezeit von einer halben Stunde“, meint Schäfer. Die Krönung war jedoch, als er den Wertstoffhof Mitarbeiter nach dem tieferen Sinn des ganzen fragte und ihm gleich in Stereo ein verbaler Orkan des Mitarbeiters und der Wertstoffhofleiterin um die Ohren fegte. 

Dass eine Abgabe des Recycling-Sackes ohne Probleme trotz Autoschlange möglich sei, stellt z.B. der Wertstoffhof Kempten West unter Beweis, so Schäfer. Dort sei es selbstverständlich möglich mit dem Rad oder zu Fuß, den Plastiksack abzugeben. Klar, dass man wegen des Corona Virus Abstand von anderen Menschen halten muß, aber nicht in einer Autoschlange. 

kb/Schäfer

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