Sicherheit geht vor

Zehn Jahre Fahrsicherheit im Allgäu feierte der ADAC am Dienstag vergangener Woche. In bester Laune und bei strahlendem Sonnenschein trafen die geladenen Gäste ein, um dem Festakt des ADAC beizuwohnen.

In den Festreden lobten sowohl der Vorsitzende des ADAC Südbayern, Dr. August Markl, als auch Kemptens Bürgermeister Josef Mayr (CSU) und der leitende Arzt des Rettungshubschraubers Christoph 17 Kempten, Dr. Gerhard Zipperlen, die Verdienste und Ziele des ADAC. Vor allem sei der Verband stets bemüht, die Sicherheit auf Deutschlands Straßen ständig zu verbessern. Anschließend zeigte der Lobbyverband der Autofahrer spannende Vorführungen aus dem bekannten ADAC-Fahrsicherheitstrainingsprogramm. Seit zehn Jahren bietet der ADAC ein umfangreiches und professionelles Trainingsangebot für unterschiedliche Bedürfnisse an. Ob Auto-, Lkw-, Bus- oder Motorradfahrer, jeder hat die Möglichkeit, sich von Experten Tipps zur Sicherheit und Fahrtechnik zu holen, seine Kenntnisse zu erweitern und die eigenen Grenzen und die seines Fahrzeuges auszuloten. Die Trainingsanlage mit rund 30 000 Quadratmetern ist sehr aufwändig gestaltet und unterhaltsintensiv. Es müssen immer wieder neue Technologien angepasst und Fahrtrainer geschult werden. Trotzdem trägt sich die Anlage heute finanziell selbst. Junge im Fokus Erste Zielgruppe der ADAClerin ganz Deutschland sind vor allem die jungen Autofahrer. Denn bei den 18 bis 24-Jährigen ist das Risiko eines tödlichen Unfalls dreimal höher, oft noch zusätzlich bedingt durch Unsicherheit und Alkohol. Österreich, das im ersten Jahr nach dem Führerschein Trainingskurse pflichtmäßig eingeführt hat, konnte mit dieser Maßnahme die Zahl der Toten deutlich verringern, hieß es unter anderem am Dienstag vergangener Woche.

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