Sicherheit gibt es nicht umsonst

Damit die Isnyer Feuerwehr auch weiterhin vollen Einsatz geben kann, braucht sie in den kommenden Jahren neue Fahrzeuge. Foto: Schubert

Albert Morgen, Kommandant der Isnyer Feuerwehr, hatte es zusammen mit Stadtkämmerer Werner Sing schon ausgerechnet: Ein neuer ELW 1 (Einsatzleitwagen) wird rund 100 000 Euro kosten und ist eigentlich schon seit Jahren überfällig. 21 000 Euro werden als Zuschuss nach dem Bescheid vom Juli von Land und Kreis übernommen, bleibt ein Restposten von rund 80 000 Euro, der aus den städtischen Mitteln zu zahlen ist.

Es hat ja wohl niemand angenommen, dass mit dem Anbau an das Feuerwehrhaus für die allgemeine Sicherheit kein weiteres Geld aufgebracht werden müsse. Albert Morgen hat die Frage von Karl Immler klar beantwortet: Im Jahr 2012 soll der ELW 1 für 100 000 Euro gekauft werden und 2013 die Drehleiter für 600 000 Euro, da die alte Drehleiter mit Sicherheit nicht mehr durch den nächsten TÜV kommen wird. Ab 2014 braucht die Isnyer Feuerwehr zudem drei weitere Fahrzeuge als Ersatz für auszumusternde Museumsstücke. Das sind also rund eine Million Euro, nicht gerechnet der Verschleiß an Materialien bei Übungen und Einsätzen sowie Auflagen durch die verschärfende Gesetzgebung mit neuen Bestimmungen und Richtlinien, die meist auch direkt Geld kosten. „Geht ein Einsatz gut, dann sind alle zufrieden, kommt es aber zu Schwierigkeiten und Personenschaden, prüft die Staatsanwaltschaft jeden einzelnen Schritt des Einsatzes und sucht Schuldige“, erläuterte Albert Morgen. Und in diesem Punkt muss man dem Kommandant Recht geben. Für den ELW 1 sind die Mittel im mittelfristigen Finanzplan vorgesehen und auch das Geld für die Beteiligung am Einsatzfahrzeug für das Kreuzthal ist vorhanden. Da sind 27 000 Euro als Beteiligung fällig, das Fahrzeug selbst und den größeren Teil der Kosten daran trägt die Gemeinde Buchenberg. An einem Punkt sind sich jedoch alle einig: Die Bürger brauchen die Sicherheit und sollten nie vergessen, was die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr bei ihren Einsätzen riskieren. Und daher muss für die Einsätze auch das richtige Material zur Verfügung stehen.

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