Delegiertenversammlung wählt Kiechle zum OB-Kandidaten

Kiechle bestätigt

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Zuversichtliches Trio: Noch-OB Dr. Ulrich Netzer (v.l.), sein möglicher Nachfolger Thomas Kiechle und Kreisvorsitzender Thomas Kreuzer.

Kempten – Nachdem durch die CSU-Kreisvorstandschaft Anfang Juli Thomas Kiechle als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl im März 2014 vorgeschlagen wurde, hatten nun die Delegierten der einzelnen Ortsverbände bei der Kreisvertreterversammlung am Donnerstag das letzte Wort.

Mehrheitlich bestimmten sie den Stadtrat zu ihrem Kandidaten. Man traue ihm nicht zur zu, das Amt auszufüllen, sondern man wisse auch, dass er seine Ziele verfolge, da er in Kempten verwurzelt, fachlich und charakterlich stark und vor allem gesprächsbereit sei, so Kreisvorsitzender Thomas Kreuzer. 

Hinsichtlich seiner Ziele machte Kiechle klar, die vorhandenen Stärken der Stadt weiter ausbauen zu wollen. Hierzu gehöre auch eine leistungsfähige Verkehrs-Infrastruktur. Deshalb sei der Entschluss zum Bau der Nordspange unverzichtbar. Außerdem gelte es, die Angebote des ÖPNV in der Stadt zu prüfen und bei Bedarf anzupassen. Kempten sei Schulstadt, deshalb werde er die bisherige Aufmerksamkeit für die Schulen weiter fortsetzen. „Die Schulen haben in mir einen verlässlichen Partner“, so der Kandidat. Aber auch die Familienpolitik ist ihm wichtig, denn: Alles was Familien stärkt, habe Vorrang. Er möchte eine familienfreundliche Stadt haben und deshalb müssten alle Möglichkeiten genutzt werden, Familien zu unterstützen. Dafür seien solide Finanzen wichtig. Verantwortliches Haushalten und die Schuldentilgung weiterzuführen, erklärte Kiechle als Ziel. 

Im Klimaschutz sieht der OB-Kandidat eine dauerhafte Herausforderung. In diesem Bereich werde in Kempten bereits viel getan. Es sei sinnvoll die energetische Gebäudesanierung weiter voranzutreiben und das Thema Klimaschutz mit Fragen der Wirtschaftlichkeit zu verknüpfen. Kiechle nahm auch zum demographischen Wandel Stellung. Hier gelte es, das Seniorenpolitische Gesamtkonzept weiterzuführen. Ebenfalls wichtig sei ihm, die vielen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zu unterstützen. Abschließend betonte der Kandidat, dass er sich vor allem dem Wohl der Bürger verpflichtet sehe. Das eigene Gewissen sei die Richtschnur seines Handelns. Bei der anschließenden Abstimmung bekam Thomas Kiechle dann über 90 Prozent der gültigen Stimmen (nach unseren Informationen gab es sieben Nein-Stimmen) und ist somit Oberbürgermeister-Kandidat der CSU.

kb

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