Sieg und Niederlage

Der ESC Kempten musste sich am Freitag in der Eishockey-Landesliga nach einer überzeugenden Leistung gegen die schließlich überlegenen Gäste vom EHC Waldkraiburg mit 0:3 geschlagen geben. Bei dichtem Schneetreiben holten sie am Sonntag in Trostberg aber dann einen 3:1-Sieg.

Dass gegen Waldkraiburg letzten Endes kein Torerfolg auf Seiten der Hausherren zu Stande kommen mochte, lag an der mangelnden Chancenauswertung. Von Beginn an hielten die Hausherren nicht nur dagegen, sondern spielten schöne Angriffe, Kombinationen über mehrere Stationen und schalteten schnell von Abwehr auf Angriff um. Nach elf Minuten nutzten aber dann die „Löwen“ eine Überzahlsituation zur Führung. Im zweiten Drittel neutralisierten sich die beiden Teams größtenteils, allerdings nicht ohne eine Vielzahl von Chancen ungenutzt zu lassen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels verschafften die „Sharks“ den Gästen dann aber eine doppelte Überzahl und ihr abgebrühter Kapitän Peter Richter traf zum 0:2. Dass die „Haie“ aber dennoch gegen den haushohen Favoriten nicht aufstecken wollten, zeigten sie auch im weiteren Verlauf der Partie, hatten aber weiter kein Glück. Eine kleine Unachtsamkeit nutzten die Gäste schließlich noch zum 0:3-Endstand. Pünktlich zum Spielbeginn am Sonntag in Trostberg setzte im offenen Stadion heftiger Schneefall ein. Die Kemptener stellten sich schnell auf die widrigen Verhältnisse ein. Für Einzelspieler war an diesem Abend kein Platz, denn jeder Versuch auch nur ein paar Meter mit der Scheibe zu gehen wurde vom Schnee auf dem Eis gestoppt. Einen schönen Pass von Oliver Worm konnte Tobias Jörg bereits in der dritten Spielminute zum 1:0 nutzen. Auch im zweiten Abschnitt war nur in den ersten paar Minuten die Spielfläche einigermaßen bespielbar. Danach begaben sich beide Mannschaft immer öfter auf die Suche nach dem Spielgerät. Als knapp die Hälfte der Begegnung gelaufen war, nutzte Johannes Albl eine Unachtsamkeit in der Abwehr der „Chiefs“ und begab sich wie ein Schneepflug mit der Scheibe auf den Weg zum gegnerischen Tor wo er Puck und Schneehaufen gemeinsam ins Gehäuse schob. Im Schlußabschnitt beschränkte sich der ESC auf die Verwaltung der 2:0-Führung. Den Ehrentreffer der Gastgeber konnten sie dennoch nicht verhindern. Markus Schneider erzielte jedoch kurz vor Schluss das 3:1 für die „Sharks“.

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