Blick auf ein bewegtes Jahr

Silobrand und 14-Stunden-Einsatz forderten die Feuerwehr Durach 2019

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Vorsitzender Stefan Heinzelmann (v.l.), Markus Haslach (30 Jahre), Christian Sommer (30 Jahre), Thomas Karl (30 Jahre), Dominik Rietzler (20 Jahre), Hermann Immler (25 Jahre), Johannes Weixler (30 Jahre), Kommandant Matthias Hauser und Manfred Wehrmeister (30 Jahre)

Durach – Im Rahmen der 149. Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Durach musste sich Vorsitzender Stefan Heinzelmann gleich von drei Ehrenmitgliedern für immer verabschieden.

Ihrer wurde mit einer Schweigeminute gedacht. 

Neben traditionellen Veranstaltungen wie dem Maibaumfest wurden im vergangenen Jahr auch wieder eine Skifahrt nach Serfaus, ein Vatertagsausflug, ein Nachmittag für die passiven Mitglieder und viele weitere Veranstaltungen organisiert und durchgeführt. Ein Highlight war zweifelsohne der Schwäbische Feuerwehrtag: Bei bestem Wetter führten die Duracher Feuerwehrler den vielen Besuchern Einsatzübungen vor und zeigten das Löschen einen Kleinbrandes mit Hilfe eines Feuerlöschers. Die Kinder kamen voll auf ihre Kosten im aufgebauten Kinderparcours und in der Hüpfburg. Für die tatkräftige Unterstützung bei den vielen Veranstaltungen und Vereinstätigkeiten bedankte sich Heinzelmann besonders, denn ohne den Teamgeist, der die Feuerwehr generell auszeichnet, wäre dies nicht möglich gewesen. 

Kommandant Matthias Hauser berichtete über die 25 abgehaltenen Übungen mit verschiedensten Schwerpunkten, u.a. technische Hilfe, Stationsausbildungen und Löschübungen. Ein Fokus lag im vergangenen Jahr auf Objekten mit einer schlechten Wasserversorgung. Durch die im Rahmen der Übung gewonnenen Informationen können weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Löschwasserversorgung ergriffen werden. Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Durach aber auch zu 38 Einsätzen wie z.B. einem Flugzeugabsturz, Verkehrsunfällen und mehreren Bränden, teilweise mit Personenrettung, gerufen. Der längste Einsatz, ein Silobrand, zog sich am 2. Weihnachtsfeiertag über 14 Stunden hin. Insgesamt wurden circa 1300 Einsatzstunden geleistet. Auf die Ausbildung der 102 aktiven Feuerwehrkameraden legte Kommandant Hauser wie immer besonderen Wert. 

Viele Feuerwehrdienstleistende besuchten Ausbildungen und Lehrgänge wie die modulare Truppausbildung, Aufbaulehrgänge für technische Hilfe und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sowie Lehrgänge zu Atemschutzgeräteträger und Maschinisten. Ein besonderer Dank ging an die Kameraden, die jede Übungen im vergangenen Jahr besucht hatten. Gleichzeitig wies Kommandant Hauser aber alle aktiven Mitglieder auf die Bedeutung eines regelmäßigen Übungsbesuchs hin. Erika Heinzelmann, die Jugendwartin der Feuerwehr Durach, gab einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. 14 Übungen und insgesamt 476 Stunden wurden für die Ausbildung der 18 Jugendlichen aufgewendet. 

Beim Jugendleistungswettbewerb in Oberstaufen konnten sich die Duracher über die Plätze 2., 3. und 12. freuen.Die Ehrungen und Übergabe der Dienstalterabzeichen wurden von Kommandant Hauser und dem Vorsitzenden Heinzelmann vorgenommen. Hierbei wurden Kameraden für zehn-, 20- und 30-jährige Dienstzeiten geehrt. Eine staatliche Ehrung konnte Kreisbrandrat Michael Seger und Durachs 1. Bürgermeister Gerhard Hock an Hermann Immler für 25 Jahre Dienstzeit überreichen.Auch Bürgermeister Hock, Kreisbrandrat Seger und der Kommandant der Feuerwehr Sulzberg, Michael Landerer, richteten Grußworte an die Mitglieder. Landerer bedankte sich außerdem besonders für die tatkräftige Unterstützung der Duracher Kameraden an allen drei Umzugstagen des Faschingstreibens in Sulzberg.Dem Kassier und der Vorstandschaft wurde einstimmig die Entlastung erteilte. 

Dominik Rietzler

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