Neue Intendantin für Kempten

Nachfolgerin gefunden

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Freuen sich auf die Zusammenarbeit: (v.l.) Theater Kempten gGmbH-Geschäftsführer Thomas Siedersberger, OB Thomas Kiechle und die neue TIK-Direktorin Silvia Armbruster.

Kempten – Silvia Armbruster heißt die neue Künstlerische Leiterin des TheaterInKempten (TIK), die ab August die Nachfolge von Nikola Stadelmann antreten wird. Die 48-Jährige, die sich im Bewerbungsverfahren gegen insgesamt 57 weitere Bewerber durchsetzte, wurde am Donnerstag im Rathaus vorgestellt.

Ein Auswahlgremium hatte in den vergangenen Wochen die Bewerbungen gesichtet und die besten herausgefiltert. Drei der Bewerber stellten sich am Mittwoch in der Sitzung der Theater gGmbH vor. Dort fiel die Wahl dann einstimmig auf Silvia Armbruster. „Sie hat durch ihre sympathische und gewinnende Art überzeugt“, meinte Theater gGmbH-Geschäftsführer Thomas Siedersberger. Weitere ausschlaggebende Punkte für die Wahl waren laut OB Thomas Kiechle die starke Vernetzung Armbrusters und die Tatsache, dass sie deutlich gemacht habe, „die guten Strukturen des TIK weiterführen und ausbauen zu wollen“. Das grundsätzliche Konstrukt des Theaters, das Stadelmann wie berichtet kritisiert hatte, werde fortgeführt.

Armbruster kommt aus einem Dorf in Baden-Württemberg, hat an der LMU in München Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften studiert und unterrichtet derzeit in München an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und leitet das Theater Wahlverwandte. Sie hat bereits in vielen verschiedenen Städten wie Wien, Braunschweig, Kassel, Mainz oder Bremen inszeniert.

An ihrem neuen Job in Kempten reizt sie vor allem die Vielfalt und sie freut sich, dass es Eigenproduktionen gibt, bei denen sie auch selber Regie führen möchte. Dass das Stadttheater auch fremdvermietet wird, findet sie gut, denn „Theater ist ein öffentlicher Raum“.

Mehr zum Thema lesen Sie in der kommenden Mittwochsausgabe des Kreisboten.

Melanie Läufle

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