Sofaschlitten am Start - mal mehr, mal weniger wendig

Die Couch als Rennmaschine

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Der Slalom war nicht die Parade-Disziplin der Jugendfeuerwehr Reicholzried. Ihr Sofaschlitten walzte hier alle Slalomstangen platt. 

Dietmannsried – Nauf aufs Sofa, gut festhalten, fest anschieben und dann mit Karacho den Buckel runter – so lautete am Samstag die Devise beim traditionellen Sofarennen in Dietmannsried, zu dem die Jugendleiterrunde alljährlich einlädt. 

Sieben jeweils siebenköpfige Mannschaften mit klangvollen Namen wie SC Bucklnafahrer, Promillewagen, Bettgefährten, Highspeed 25 km/h oder Hartz IV-Couch hatten sich am Schlumberger Buckel eingefunden. Dort wollten sie mit ihren selbst zusammen gezimmerten schlittenartigen Fahrzeugen und viel Gaudi in den Disziplinen „Weich aus“ (Slalom durch vier Tore), „Schieb an“ (Fahren auf Weite) und „Lass laufen“ (Zeitfahren) wortwörtlich den Buckel runterrutschen. Die Gefährte waren abenteuerliche Mischungen aus altem Mobiliar, Skiern, Fahrradlenkern, Holzpaletten und anderen mehr oder weniger brauchbaren Sperrmüllfunden. Runter kamen sie irgendwie (fast) alle – mal mehr, meist eher weniger elegant, dafür aber lustig. Die Jugendfeuerwehr Reicholzried (Foto) walzte beim Slalom mit ihrem Sofaschlitten sämtliche Slalomstangen platt und schanzte beim zweiten Durchlauf mit ihrer mobilen Zweisitzercouch unfreiwillig über die Fahrbahn im Zieleinauf. Das Metallbett der „Bettgefährten“ wies demgegenüber hervorragende Lenk-

eigenschaften auf. Das ohnehin zu spät bei der Veranstaltung eingetrudelte Team Hangses´s Bar zerlegte seine Konstruktion aus Sessel und Sofa gleich im ersten Lauf nach nur einer Slalomstange und meldete Totalschaden an. Dem Spaß der Wettkämpfer und der vielen Schaulustigen tat das allerdings keinen Abbruch.

Sabine Stodal

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