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Unspektakulär auf höchstem Niveau

Janina Fialkowska versprüht pianistische "Klänge und Düfte"

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Klaviermusik vom Feinsten: Janina Fialkowska

Kempten – Beim ersten Solopiano Konzert in diesem Jahr betrat mit Janina Fialkowska eine renommierte kanadische Pianistin mit mittlerweile deutschem Wohnsitz die Bühne des gutgefüllten Stadttheaters.

Ohne große Geste setzte sich die 1951 in Montreal Geborene an den Flügel und begann mit Mozarts Sonate in a-moll KV 310. 

Etwas ungewöhnlich, mochte man meinen, angesichts des Mottos des Abends „Les sons et les parfums“, also Klängen und Düften der französischen Art. Im Nachhinein jedoch passte dieses Mozart-untypische Stück, eines der ganz wenigen Moll-Stücke Mozarts, sehr gut in den weiteren Programmzusammenhang. In seinem Charakter ist es ungewöhnlich ernst, rhythmisch sperrig und fast schroff, aber die Art, wie Fialkowska das Stück technisch brillant und ohne die übliche„- Mozartsüße“spielte, gab ihm den inneren Zusammenhang mit dem folgenden französischen Programm vor der Pause und dem reinen Chopin-Programm nach der Pause. 

Auf die Mozart-Sonate folgte eine ganze Perlenkette herausragender französischer Klavier-Komponisten, von Fauré bis Poulenc und Ravel, bei denen Fialkowska ein Spiel am Klavier bot, das gekennzeichnet war von technischer Meisterschaft, Hingabe und Ernsthaftigkeit ohne jegliches Pianistenpathos. Wunderschön, wie sie gleich nach dem Mozart das wohl unbekannteste Stück dieser Reihe berühmter Franzosen darbot, ein Impromptu in E-Dur mit einem sehr eingängigem Thema der französischen Zeitgenossin Poulencs Germaine Tailleferre. Den zweiten Teil des Konzert widmete Fialkowska dann jenem Komponisten, mit dem sie sich einen Namen unter den besten Pianisten der Welt geschaffen hatte. 

Schon einer ihrer großen Förderer, Arthur Rubinstein, hatte zu ihr gesagt: „Du bist geschaffen für Chopin.“ Bei Chopin kam zu den bereits genannten Qualitäten noch die Leichtigkeit hinzu, die gerade bei diesem Komponisten entscheidend für eine moderne Interpretation ist. Nur durch lebenslange Beschäftigung mit dieser Musik ist es wohl möglich, das letzte Stück des Abends, die Ballade Nr. 4 in f-moll so frei von äußeren Nebensächlichkeiten mit großer innerer Klarheit und Konzentration zu spielen, wie es Fialkoska bei diesem Konzert gelang. Für den großen Beifall spielte sie als kleine Zugabe den Walzer op. 64 Nr. 2 und entließ ein rundum befriedigtes Publikum. 

jku

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