Elektroladesäule von erdgas schwaben gesponsert

Stromtankstelle für Altusried

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Altusried – Die erste Stromtankstelle in Altusried wurde im Beisein von Rathauschef Joachim Konrad, Landrat Anton Klotz und Helmut Kaumeier, Leiter Kommunalkundenbetreuung bei erdgas schwaben, am vergangenen Marktsonntag in Betrieb genommen.

Altusried – Die erste Stromtankstelle in Altusried wurde im Beisein von Rathauschef Joachim Konrad, Landrat Anton Klotz und Helmut Kaumeier, Leiter Kommunalkundenbetreuung bei erdgas schwaben, am vergangenen Marktsonntag in Betrieb genommen.

„E-Autos fahren leise und sind emissionsfrei“, dies bringt noch mehr Lebensqualität in den Ort, ist sich Altusrieds Bürgermeister Joachim Konrad sicher. Für ihn ist klar, dem Fahren mit Strom gehört die Zukunft. Die Ladesäule steht zentral auf dem Rathausplatz. Das Parken auf den reservierten Stellplätzen ist während des Ladevorgangs kostenlos. Die Säule hat zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt. Dies bedeutet im Klartext: einmal aufladen, während man einkaufen geht oder im Rathaus etwas zu erledigen hat.

Die Energie stammt zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Konrad freue sich, dass man hier mit erdgas schwaben eng zusammenarbeiten könne. Die Elektromobilität ist für das Energieteam Altusried, das sich für die Ladesäule starkgemacht hat, ein weiterer Baustein in dem Bemühen, beim Klimaschutz und der Energieeffizienz voranzukommen.

Von der ersten Kontaktaufnahme mit erdgas schwaben bis zur Vertragsunterzeichnung und der nun erfolgten Eröffnung vergingen nur wenige Monate. „Schön, dass wir einen Schritt mehr in Richtung Klimaschutz gehen können“, so der Bürgermeister an diesem Sonntagmorgen.

Mit seinem Kommen zur Inbetriebnahme der Ladesäule, so Landrat Anton Klotz, bringe er zum Ausdruck, dass diese Entwicklung für ihn enorm wichtig ist. Es sei ihm klar, man befindet sich mitten im Klimawandel, das mache eine Strom-, genauso wie eine Verkehrswende, unumgänglich.

Die Elektromobilität hält er für den richtigen Weg. Er freue sich, dass Altusried dies mit so viel Elan angehe. Im Oberallgäu ganz allgemein stecke man in diesem Sektor noch in den Kinderschuhen, betonte er. Zu den bereits bestehenden 17 Ladestellen werden in Kürze weitere 15 dazukommen. Es genüge im Übrigen nicht, nur Atomkraftwerke abzuschalten, denn Kohlekraft sei unter dem Strich mindestens so schädlich wie Kernkraft, ergänzte Klotz in diesem Zusammenhang. „Wir brauchen für eine Elektromobilität dringend echte regenerative Energien, wie die Photovoltaik- bzw. Wasserkraft“, präzisierte er seine Überzeugung.

„Diese Ladesäule ist die erste im Landkreis Oberallgäu, die erdgas schwaben errichtet hat“, so Helmut Kaumeier. In diesem Jahr habe erdgas schwaben bereits zehn Ladesäulen in Betrieb genommen, weitere 20 sollen demnächst folgen. Das Unternehmen engagiere sich bereits seit zehn Jahren auf dem Markt der erneuerbaren Energien. 2017 hat das Unternehmen einige Wasserkraftwerke erworben, aus denen Ladesäulen, wie hier in Altusried, mit Strom gespeist werden.

Mit Elektrizität aus erneuerbaren Quellen schone man Klima und Umwelt. erdgas schwaben leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, so Helmut Kaumeier abschließend. Er freue sich, wenn die Ladestation von der Bevölkerung angenommen wird.

Hildegard Ulsperger

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