Sorge unbegründet

Die Befürchtungen von Stadtrat Helmut Hitscherich (UB/ödp) hinsichtlich des Einbaus von „Hot-Spots“ in die Stadtbusse (der KREISBOTE berichtete) entkräftigte Herbert Beck, Betriebsleiter der Kemptener Verkehrs Betriebe (KVB), vergangene Woche. „Das sind Bluetooth-Hot-Spots, mit denen kann man nicht ins Internet“, erklärte er gegenüber dem KREISBOTE.

Zwei solcher Testgeräte habe man im Sommer in Stadtbussen installiert, schilderte Beck. Das sei ein Versuch gewesen, Info-Bedarf zu stillen. „Fahrgäste sollten die Möglichkeit erhalten, sich mit ihrem Handy per Bluetooth den Belegungsplan der ZUM während der Festwoche herunter zu laden“, so der KVB-Betriebsleiter. Das habe aber nicht funktioniert. Die Geräte werden seitdem auch nicht mehr genutzt. Die Sendefähigkeit der Geräte sei ohnehin nur für die Fahrgäste im Bus nutzbar gewesen. Von Vornherein sei es nicht Absicht gewesen, „Hot-Spots“ einzubauen, mit denen man ins Internet könne, wies Beck Hitscherichs Kritik zurück. Handyverbot bleibt Die Idee zum Einbau der „Bluetooth-Hot-Spots“ kam vom Busunternehmen Haslach, bei dem die KVB die Fahrleistungen bestellen, so Beck. „Die KVB hat keine eigenen Busse“. Das ganze sei aber mit der KVB abgesprochen gewesen, stellte der Betriebsleiter klar. Um weitere Missverständnisse auszuschließen, werden die Geräte nun wieder entfernt. Zu Hitscherichs Forderung ein neuerliches Handyverbot zu erlassen sagte Beck: „In den Stadtbussen ist ein Handyverbot gegeben. Darauf weisen Aufkleber an und in den Bussen hin.“ Jeder Bus sei standardmäßig damit ausgerüstet und die Fahrgäste „halten sich mehr oder weniger daran“, fügte er an. „Es ist für die Busfahrer natürlich schwer das zu kontrollieren“, so Beck weiter.

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