Sparkasse hat "Anlass zur Freude"

„Die Ertragslage der Sparkasse Allgäu gibt uns – der gesamtwirtschaftlichen Situation zum Trotz – allen Anlass zur Freude“, erläuterte Martin Haf, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, vergangenen Donnerstag auf der Jahres-Pressekonferenz. Das Betriebsergebnis liege mit 34 Millionen Euro auf einem Rekordniveau und sei damit das beste Ergebnis seit Bestehen der Sparkasse Allgäu, frohlockte Haf.

Mit der Steigerung des Betriebsergebnisses um über 30 Prozent hat die Sparkasse das Ziel des Vorstandes für 2009, das Betriebsergebnis auf dem Niveau von 2008 halten, deutlich übertroffen. Einen Zuwachs von 1,7 Prozent konnte laut Vorstandsmitglied Josef Primbs bei den Kundenausleihungen erzielt werden. Von den 429 Millionen Neuausleihungen flossen über 287 Millionen an Unternehmen und Selbständige. „Die Sparkasse begleitet wirtschaftlich sinnvolle Investitionen im Allgäu – bei uns gibt es keine Kreditklemme“, so Primbs. Die Bilanzsumme lag mit 3,9 Milliarden Euro um 3,9 Prozent höher als im Vorjahr. „Eine weitere Erfolgsgeschichte konnten die Immobilien-Spezialisten der Sparkasse Allgäu verzeichnen“, schilderte Primbs. Mit 251 vermittelten, meist gebrauchten, Objekten konnte der Vorjahrs-Wert hier um 12 Prozent gesteigert werden. Viele Käufer nutzen die Objekte laut Primbs nicht selbst, sonder vermieten sie. „Immobilien sind für unsere Kunden derzeit auch eine sehr interessante Form der Vermögensanlage“, erklärte er. Kunden haben Vertrauen Grundsätzlich mit dem Jahr 2009 zufrieden ist die Sparkasse auch was das Einlagen- und Dienstleistungsgeschäft angeht. „Die Gesamteinlagen wuchsen im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent auf 2,9 Millionen Euro“, erläuterte Manfred Kreisle, stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Das Wertpapiergeschäft war 2009 durch hohe Umsätze geprägt. Diese lägen mit 664 Millionen Euro zwar rund zehn Prozent unter dem Vorjahreswert, stellen angesichts des teilweise unsicheren Umfeldes auf den internationalen Kapitalmärkten einen durchaus guten Wert dar, fügte Kreisle an. Der Wertpapier-Gesamtbestand verzeichnete einen Zuwachs um 21 Prozent auf über eine Milliarde Euro. „Im Bauspargeschäft liegen wir mit der Abschlusssumme von rund 132 Millionen Euro circa 25 Prozent unter dem Vorjahres-Niveau“, sagte er. Im Vergleich mit den Sparkassen im Regierungsbezirk Schwaben belege man den zweiten Platz. Zunehmend in Anspruch nehmen die Kunden die private Altersvorsorge und das Thema „Riester“. Über 10 000 Riester-Verträge habe die Sparkasse Allgäu mittlerweile im Bestand, so Kreisle. Er sieht die Sparkasse gut aufgestellt, um sich weiterhin als Marktführer behaupten zu können. „Gerade in der jetzigen Zeit sind qualitativ hochwertige Leistungen aus der Region für die Region durchaus gefragt“, ist er sich sicher. Treu nach dem Motto „wir machen Geschäfte, die wir verstehen, mit Kunden, die wir kennen“ steht die Sparkasse Allgäu laut Haf mit ihrer Geschäftspolitik hervorragend da. „Wir wirtschaften nach dem Pinzip der Nachhaltigkeit.“ Der wirtschaftlichen Verantwortung, die die Sparkasse mit ihren Kreditvergaben für die Region übernehme, der qualitativ hochwertigen Kundenberatung und der an der Realwirtschaft orientierten Art, mit der die Geschäftstätigkeit gesteuert wird, ist es Hafs Meinung nach zu verdanken, dass der Sparkasse trotz der Situation in der Finanzbranche großes Vertrauen von den Kunden entgegen gebracht wird.

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