Kompakt und massiv

Neuer Tresor des Allgäus

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Nach dem obligatorischen Spatenstich kann der Bau für das neue Geldbearbeitungszentrum der Sparkasse Allgäu in Ursulasried jetzt beginnen. An den Spaten: (v.re.) Bauunternehmer Josef Geiger, Projektmanager Holger Würk von DAL Bautec, die Stadträte Siegfried Oberdörfer (SPD) und Thomas Hartmann (Grüne), Barbara Eisenzehr, Leiterin der neuen „Bargeld Logistik Allgäu GmbH“, von der Sparkasse Allgäu Vorstandsvorsitzender Manfred Hegedüs und Vorstand Heribert Schwarz, OB Thomas Kiechle, Landrat Anton Klotz, Josef Geiger jun., Architekt Michael Gibbesch, Baureferentin Monika Beltinger und Stadtrat Hans-Peter Hartmann (FW).

Kempten – Eine „gewisse Mystik“ hafte Geldtresoren ja schon an, erinnerte Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Manfred Hegedüs an Filme wie „Die Gentlemen bitten zur Kasse.“

Auch wenn es in letzter Zeit immer wieder anderslautende Schlagzeilen gegeben habe, zielte er auf die Miesbacher Sparkassenaffäre, müsse man sich bei der Sparkasse Allgäu eher vor den Ganoven von außen schützen, meinte er schmunzelnd zu den Gästen, die zum symbolischen Spatenstich für das neue Sparkassen-Geldzentrum nach Kempten-Ursulasried gekommen waren.

„Wir sind der Bargeldlogistiker im Allgäu“, erklärte er, dass das Sparkassen-Tochterunternehmen „Bargeldlogistik Allgäu GmbH“ für die Be- und Entsorgung von Bargeld sowohl für die Sparkasse Allgäu als auch für andere Bankengruppen, benachbarte Sparkassen und für den Handel zuständig sein werde. Obwohl „ein großer Wandel“ hin zum Buchgeld erkennbar sei, bleibe das Bargeld nicht nur in Deutschland sehr beliebt, erklärte Hegedüs den Bau des Zentrums als richtig. Rund 940 Milliarden Euro-Noten seien Ende März in Umlauf gewesen, verwies er darauf, dass für viele Deutsche noch immer gelte: „Nur Bares ist Wahres.“

Kurze Anbindung

Der neue Standort in der Dieselstraße sei wegen der kurzen Anbindung zu A7 und B12, „über die unsere Werttransportfahrzeuge ausschwärmen“, bewusst gewählt worden. Er freute sich aber auch über die dann deutlich besseren Arbeitsbedingungen für die Sparkassen-Mitarbeiter dieser Abtei- lung, deren Arbeitsplatz derzeit „im Keller ohne Tageslicht“ sei. Umzug an den neuen Standort, der eine Vorstufe für das neue Zentrum an der jetzigen Hauptstelle sei, soll nach Wunsch Hegedüs’ im Februar 2015 sein.

Über den ersten Schritt einer insgesamt „weitreichenden Entwicklung“ mit Umbau des Sparkassen-Hauptsitzes, „der auch von architektonischer Seite nicht mehr das ist, was wir in der Stadt als Anspruch haben“, freute sich auch OB Thomas Kiechle (CSU), für den es „mein erster Spatenstich“ im Amt sei. Mit dem „dringend nötigen“ Neubau für das neue Geldzentrum, hinter dem „eine ausgefeilte Logistik“ stecke, handle es sich insgesamt um eine „größere Investition.“

Als „kompakter und massiver Baukörper“, an dem „Sichtbetonoberflächen dominieren“, beschrieb Bauunternehmer Josef Geiger die von außen „harte Hülle“ mit einem innen „noch härteren Kern“, der einen Einbruch nicht empfehlenswert mache. Zudem werde der gegebenenfalls erweiterbare Bau mit modernster Elektro- und Sicherheitstechnik ausgestattet.

Christine Tröger

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