Sportplatz wird aufgehübscht

Beachvolley und Schattenplätze

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Die marode Sportanlage des Allgäu-Gymnasiums soll voraussichtlich im kommenden Sommer umfangreich saniert werden. Außerdem wird ein Beachvolleyplatz gebaut.

Kempten – Lange hatten die Schule und einzelne Stadträte dafür gekämpft, nun sind sie am Ziel: Die Sportanlage des Allgäu-Gymnasiums in der Hermann-von-Barth-Straße wird generalsaniert und bekommt einen Beachvolleyballplatz.

Einstimmig sprach sich der Schul- und Kulturausschuss am Montag für das umfangreiche Maßnahmenpaket aus. Läuft alles nach Plan, kann bereits im Sommer 2014 mit der Umsetzung begonnen werden.

Die 1968 gebaute und zwischendurch mehrmals erneuerte Außensportanlage des Allgäu-Gymnasiums ist am Ende. „Durch langjährige und intensive Nutzungen sind die baulichen Anlagen stark geschädigt“, berichtete Schulamtsleiterin Birgitt Richter den Stadträten. „Aus diesem Anlass ist eine Generalsanierung erforderlich.“ Diese sieht im Einzelnen vor:

– Die Laufbahnen des Allgäu-Gymnasiums erhalten einen neuen Kunststoffbelag mit Asphaltschicht. Auf die vorhandenen Kiestragschicht kommt eine Ausgleichsschicht, durch die ein höhengleicher Übergang zu den angrenzenden Rasenflächen erreicht werden soll. Um ein Hereinwachsen von Rasen zu verhindern, erhält die Bahn darüber hinaus noch neue Randbegrenzungen.

– Die beiden Basketballplätze erhalten einen neuen Kunststoffbelag und neue lärmgedämmte Basketballkörbe. – Die Hochsprunganlage erhält ein neues Hochsprungkissen mit Sicherheitsabdeckung aus Aluminium. Die beiden Sprunggruben bekommen neue Randeinfassungen.

– Bei der Kugelstoßanlage werden Betonaufbau des Abwurfkreises und die Randeinfassung erneuert. 

An Neubaumaßnahmen vorgesehen sind: – Im westlichen Bereich der Rasenfläche innerhalb der Laufbahn wird ein neun mal 18 Meter großes Beachvolleyballfeld aus Sand gebaut.

– Die vorhandenen, stark verrosteten Ballfangzäune werden durch lärmgedämmte, vier bis sechs Meter hohe Doppelstab-Gitter-Zäune ersetzt. Zur Sicherung des Beachvolleyballplatzes zum Rasenplatz hin wird außerdem ein sechs Meter hoher Ballfangzaun errichtet.

– Bei den beiden Basketballfeldern sowie beim Gerätehaus werden drei Schatten- und Sitzplätzemit abnehmbaren Sonnensegeln, Sitzbänken und Heckenpflanzenstreifen aufgebaut. Für die Sanierung der Anlage veranschlagt die Stadtverwaltung nach Angaben von Birgitt Richter rund 530 000 Euro, für die Neubauten etwa 190 000 Euro. Förderanträge sollen bereits heuer im September gestellt werden. Vorausgesetzt, die Regierung von Schwaben stimmt den Vorhaben zu, können die Arbeiten im Sommer 2014 beginnen.

Sorgen wegen Lärms

Die unmittelbaren Anwohner der Sportanlage seien bereits informiert worden, erklärte Amtsleiterin Richter. Um die Lärmbelästigungen für sie künftig so niedrig wie möglich zu halten, werden das Beachvolleyballfeld, der östliche Hartplatz und auch Teile des Rasenplatzes künftig nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sein, kündigte sie an. Stadtrat Michael Hofer (UB/ödp) regte in diesem Zusammenhang an, auch gleich das marode Betriebsgebäude mit zu sanieren. Dafür ist jedoch erst ab 2016 Geld vorhanden, wie Schulreferent Benedikt Mayer mitteilte.

Matthias Matz

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