Zwangsumsiedlung

Stadtpark-Krähen müssen sich ein neues Zuhause suchen

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Kempten – Auf Initiative der Stadt Kempten hat die Höhere Naturschutzbehörde bei der Regierung von Schwaben einer Teilvergrämung der Saatkrähen im Stadtpark zugestimmt.

Diese Teilvergrämung findet laut Pressemitteilung aus dem OB-Büro entlang der Königstraße und Bodmanstraße statt.

So werden ab sofort die Nester aus den Kronen entnommen. Die Vergrämung darf nur bis zur Eiablage und maximal bis Ende März durchgeführt werden. Nachdem die Krähen ihre Nester innerhalb von kürzester Zeit wieder nachbauen, wird die Nestentnahme kontinuierlich fortgeführt. Dazu wurde von der Stadt Kempten eine Baumpflegefirma beauftragt. Um ein erneutes Ansiedeln der Krähen zu minimieren, werden stellenweise auch besonders geeignete Astgabelungen in den Baumkronen reduziert. Die Arbeiten werden mit einer Hebebühne durchgeführt. Die Gesamtkosten betragen rund 15.000 Euro. Mit dieser Maßnahme hofft die Stadt, den Bestand reduzieren zu können. Ganz vertreiben wird man die Saatkrähen jedoch nicht, da es sich um eine nach Naturschutzrecht geschützte Art handelt. Die Teilvergrämung ist derzeit befristet bis März 2022. 

kb

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