Der Startschuss ist gefallen

Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen waren der freundliche äußere Rahmen beim Spatenstich für den Anbau hinter dem schon bestehenden Feuerwehrgebäude. Eine große Zahl der Feuerwehrkameraden hatte sich vergangene Woche auf dem Hofareal eingefunden und auch Vertreter der Stadtverwaltung, des Architekturbüros und der Baufirma waren gekommen.

Seit elf Jahren, erläuterte Feuerwehrkommandant Albert Morgen, ist Isnys Feuerwehr darum bemüht, dass ihr bisherigen Standort erweitert wird. Zu viele der Materialien seien noch ausgelagert und nur mit Mühe rechtzeitig an den jeweiligen Einsatzort zu bringen. Das soll sich mit dem Anbau nun ändern. Ein Längsbau mit sechs Boxen und Flachdachkon- struktion wird für den nötigen Raum sorgen. Bürgermeister Rainer Magenreuter hatte anlässlich des Spatenstichs seinen Urlaub unterbrochen. Er dankte allen Beteiligten bis hin zum Gemeinderat für das neue Gebäude, dessen Bau nun endlich begonnenen werden kann. Kommandant Albert Morgen machte in seiner Ansprache trotz aller Freude noch auf einen Wermutstropfen aufmerksam. Durch die durchaus verständlichen Sparmaßnahmen sei für die Jugendfeuerwehr mit seinen 16 Mitgliedern noch immer kein Raum vorhanden. Seit 18. März 1983 bestehe diese Gruppe nun schon und hat bereits eine ganze Reihe von Feuerwehrfrauen und –männern an die Ortsgruppen und den Stadtverband heran geführt, so Morgen. Das ganze Jahr seien sie aktiv und würden sich über weitere Interessenten freuen. Problematischer Grund Nun übernimmt die Firma Kutter das Regiment an der Baustelle und wird mit ihren Geräten die Gründung des Neubaus anpacken. Auch dafür waren Pläne, Ausschreibungen und Geländeproben vorausgegangen. Der Untergrund ist recht problematisch und erfordert einige neue Techniken, damit das Gebäude auch den nötigen festen Stand bekommt. Dann war es soweit. Die Spaten wurden in den Boden gesteckt und mit Schwung flogen die ersten Grassoden und Steine durch die Gegend. Das Musikkorps der Feuerwehr ließ ihr letztes Lied erklingen und dann gingen die Anwesenden zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über.

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