"Alle Hände voll zu tun"

Startschuss für die neue Kindertagesstätte auf der Ludwigshöhe

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„Auf geht‘s!“, so motiviert OB Thomas Kiechle seine Mitstreiter beim Spatenstich zur Kita Ludwigshöhe. (V.li.) Michael Kreck (Bauleiter Firma Wassermann), Klaus Maucher (MH Architekten), Thomas Baier-Regnery (Referent für Jugend, Schule, Soziale), OB Thomas Kiechle, Baureferent Tim Koemstedt, Christian Buck (Leiter Amt für Gebäudewirtschaft) und Frank Krone (Projektleiter, Amt für Gebäudewirtschaft).

Kempten – Es ist einer der Termine, bei dem man es OB Thomas Kiechle anmerkt, dass er gern erscheint. Nachdem manche Demographen und manch Zuständige in den Stadtverwaltungen davon ausgingen, dass die Einwohnerzahlen in deutschen Städten zukünftig rückläufig sein werden, spricht 2020 die Wirklichkeit eine andere Sprache.

Die Einwohnerzahl Kemptens strebt auf die Zahl 72.000 zu und da dies nicht nur auf einen Zuzug, sondern auch auf erhöhte Geburtenzahlen zurückzuführen ist, wird es in der Allgäumetropole zukünftig mehr Plätze für Kinder an Kitas und Grundschulen geben müssen. Zum Spatenstich der neuen Kita Ludwigshöhe begrüßte Kiechle daher vergangenen Montag rund 40 Gäste dann auch mit einem kräftigen: „Pack mer‘s! Wir haben alle Hände voll zu tun.“

Auf dem Grundstück Ludwigshöhe 2/Ecke Tiefenbacher Straße wird eine Kindertagesstätte mit einem Mehrzweckraum und einem Speisesaal mit zugehöriger Küche entstehen. Die neue Kita wird aus einer zweigruppigen Kinderkrippe im Erdgeschoss und einem viergruppigen Kindergarten im Obergeschoss bestehen. Von den vier Gruppen im Obergeschoss werden zwei Gruppen altersgeöffnet sein, d.h. diese Gruppen nehmen Kinder bereits ab dem 2. Lebensjahr auf. Alle Nutzungseinheiten werden in einem kompakten, zweigeschossigen Baukörper zusammengefasst - in Kempten, wie Kiechle betonte, „zudem aus guter Erfahrung in Holzbauweise im Passivhausstandard“.

Die Erschließung der Kita wird über den überdachten Eingangsbereich auf der Nordseite erfolgen. Das Gebäude wird sich über eine Terrasse und einen Balkon zum Spielbereich der Regelkinder Richtung Westen öffnen. Der Aussenspielbereich für die Kinderkrippenkinder wird sich auf der Ostseite befinden. Der angrenzende Spiel- und Bolzplatz erweitert zudem das Angebot der Einrichtung. Auf dem Grundstück sind 22 Stellplätze vorgesehen. Ein Kneipp-Konzept und ein Kräutergarten runden das Kita-Angebot ab. Das Gebäude ist so konzipiert, dass moderne Pädagogik genügend Raum zur Umsetzung findet, sei es bei Rückzugsmöglichkeiten für Kinder, bei Aktivitäten zur Einzelförderung und zur Kreativgestaltung, bei Kleingruppenaktivitäten oder therapeutischen Angeboten. Beim traditionellen Spatenstich machte Kiechle noch einmal deutlich, dass die Schaffung von Infrastruktur das große Projekt seiner zweiten Amtszeit sein wird.

Jörg Spielberg

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