Stelldichein der Besten

Mit einem Kracher starten der WSV Isny und die SG Niederwangen in den Skiwinter 2009. Langlaufsport der Spitzenklasse präsentieren die beiden Allgäuer Vereine in einer außergewöhnlichen Kooperation vom 2. bis 4. Januar im Isnyer Langlaufstadion. Bei den Deutschen Meisterschaften im Ski Sprint geben sich die Top-Athleten der Republik ein hochkarätiges Stelldichein. „Die Vereine sowie die Stadt Isny freuen sich, nach 1980 wieder eine Deutsche Meisterschaft im Westallgäu zu haben“, sagt Willi Rudhart, Vorsitzender des Wintersportvereines Isny. Vor vier Wochen hatte der Deutsche Skiverband angeklopft und um die Ausrichtung der Meisterschaft gebeten. Ursprünglich sollten die Wettkämpfe in Hinterzarten über die Bühne gehen. Doch die Neugestaltung der Wettkampfstrecken lief aus dem Ruder, sodass dringend ein anderer Veranstaltungsort gefunden werden musste. Schnell war bei den Allgäuern die Idee geboren, die Deutsche Meisterschaft in einer Kooperation zwischen dem WSV Isny und der SG Niederwangen zu veranstalten. Gewiss, Deutschlands erste Garde um Axel Teichmann und Evi Sachenbacher-Stehle werden voraussichtlich beim Finale der Tour de Ski im Val die Fiemme weilen. Dennoch, Bundestrainer Jochen Behle hat eine klare Ansage pro Isny und Niederwangen ausgegeben: Wer bei der Tour de Ski ausscheide, der habe umgehend zu den Deutschen Meisterschaften nach Isny zu reisen. Die Chancen stehen also durchaus gut, den einen oder anderen Langlauf-Star durch das Isnyer Skistadion peitschen zu sehen. „In jedem Falle wird ein Teil des A-Kaders sowie der komplette B-Kader der Deutschen Nationalmannschaft um die Titel sprinten“, ist sich Rudhart sicher. Rund 150 Sportler, von der Jugend (J16) bis zu den Aktiven werden am Start sein. „Und, in jedem Fall ist die gesamte Jugend-Nationalmannschaft in Isny vertreten“, ergänzt Michael Höß, Vorsitzender der SG Niederwangen. Auch die derzeit größte Langlauf-Hoffnung der Region, Sabrina Bühler von der Skiläuferzunft Leutkirch sowie eine gute Handvoll weiterer hiesiger Athleten wollen ein gehöriges Wörtchen mitreden, wenn es am Samstag und Sonntag um die Titel geht. Hoher Aufwand Inzwischen sind von der Verpflegung über das Sponsoring bis hin zur EDV-Auswertung elf Arbeitskreise gebildet, jeweils besetzt mit Mitgliedern des WSV Isny und der SG Niederwangen. „Die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos und es macht Spaß, mit den vielen motivierten ehrenamtlichen Helfern beider Vereine an einem Strang zu ziehen“, bilanziert Rudhart. Zwar hätten die Isnyer immer noch die Bilder vom vergangenen Winter vor Augen, als der IPC-Welt Cup Aufgrund der extremen Witterungsverhältnisse und trotz perfekter Organisation nicht in Isny stattfinden konnten. „Dennoch, wir lassen uns nicht unterkriegen...“ Spannende Wettbewerbe verspricht auch Niederwangens Vorsitzender, Michael Höß: „Die 0,9 und 1,3 Kilometer langen Strecken sind für die Zuschauer komplett einsehbar. Aufgrund der vielen Starts und der Eins-gegen-eins-Entscheidungen ab dem Achtelfinale, sorgen die Wettbewerbe just nach dem Jahreswechsel für ein weiteres Feuerwerk an Emotionen.“ Knisternde Spannung verspricht auch die „Nordic DM Schlagerparty“, die am Samstag, 3. Januar, von 17 Uhr in der Innenstadt Isnys über die Bühne geht. Im Rahmen der Siegerehrungen wird ein Ambiente geschaffen, das sowohl Aktive als auch Jung und Alt den Abend äußerst kurzweilig geraten lässt. Stargäste Susan Schubert und Oliver Thomas machen zusammen mit der Marc Fischer Band auf dem Burgplatz ein Dorado der Schlagermusik. „Durch ein Event dieser Art versprechen wir uns bedeutend mehr Zuspruch für den Nordischen Skisport“, erläutert Vorsitzen

KREISBOTE, Isny – Mit einem Kracher starten der WSV Isny und die SG Niederwangen in den Skiwinter 2009. Langlaufsport der Spitzenklasse präsentieren die beiden Allgäuer Vereine in einer außergewöhnlichen Kooperation vom 2. bis 4. Januar im Isnyer Langlaufstadion. Bei den Deutschen Meisterschaften im Ski Sprint geben sich die Top-Athleten der Republik ein hochkarätiges Stelldichein. „Die Vereine sowie die Stadt Isny freuen sich, nach 1980 wieder eine Deutsche Meisterschaft im Westallgäu zu haben“, sagt Willi Rudhart, Vorsitzender des Wintersportvereines Isny. Vor vier Wochen hatte der Deutsche Skiverband angeklopft und um die Ausrichtung der Meisterschaft gebeten. Ursprünglich sollten die Wettkämpfe in Hinterzarten über die Bühne gehen. Doch die Neugestaltung der Wettkampfstrecken lief aus dem Ruder, sodass dringend ein anderer Veranstaltungsort gefunden werden musste. Schnell war bei den Allgäuern die Idee geboren, die Deutsche Meisterschaft in einer Kooperation zwischen dem WSV Isny und der SG Niederwangen zu veranstalten. Gewiss, Deutschlands erste Garde um Axel Teichmann und Evi Sachenbacher-Stehle werden voraussichtlich beim Finale der Tour de Ski im Val die Fiemme weilen. Dennoch, Bundestrainer Jochen Behle hat eine klare Ansage pro Isny und Niederwangen ausgegeben: Wer bei der Tour de Ski ausscheide, der habe umgehend zu den Deutschen Meisterschaften nach Isny zu reisen. Die Chancen stehen also durchaus gut, den einen oder anderen Langlauf-Star durch das Isnyer Skistadion peitschen zu sehen. „In jedem Falle wird ein Teil des A-Kaders sowie der komplette B-Kader der Deutschen Nationalmannschaft um die Titel sprinten“, ist sich Rudhart sicher. Rund 150 Sportler, von der Jugend (J16) bis zu den Aktiven werden am Start sein. „Und, in jedem Fall ist die gesamte Jugend-Nationalmannschaft in Isny vertreten“, ergänzt Michael Höß, Vorsitzender der SG Niederwangen. Auch die derzeit größte Langlauf-Hoffnung der Region, Sabrina Bühler von der Skiläuferzunft Leutkirch sowie eine gute Handvoll weiterer hiesiger Athleten wollen ein gehöriges Wörtchen mitreden, wenn es am Samstag und Sonntag um die Titel geht. Hoher Aufwand Inzwischen sind von der Verpflegung über das Sponsoring bis hin zur EDV-Auswertung elf Arbeitskreise gebildet, jeweils besetzt mit Mitgliedern des WSV Isny und der SG Niederwangen. „Die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos und es macht Spaß, mit den vielen motivierten ehrenamtlichen Helfern beider Vereine an einem Strang zu ziehen“, bilanziert Rudhart. Zwar hätten die Isnyer immer noch die Bilder vom vergangenen Winter vor Augen, als der IPC-Welt Cup Aufgrund der extremen Witterungsverhältnisse und trotz perfekter Organisation nicht in Isny stattfinden konnten. „Dennoch, wir lassen uns nicht unterkriegen...“ Spannende Wettbewerbe verspricht auch Niederwangens Vorsitzender, Michael Höß: „Die 0,9 und 1,3 Kilometer langen Strecken sind für die Zuschauer komplett einsehbar. Aufgrund der vielen Starts und der Eins-gegen-eins-Entscheidungen ab dem Achtelfinale, sorgen die Wettbewerbe just nach dem Jahreswechsel für ein weiteres Feuerwerk an Emotionen.“ Knisternde Spannung verspricht auch die „Nordic DM Schlagerparty“, die am Samstag, 3. Januar, von 17 Uhr in der Innenstadt Isnys über die Bühne geht. Im Rahmen der Siegerehrungen wird ein Ambiente geschaffen, das sowohl Aktive als auch Jung und Alt den Abend äußerst kurzweilig geraten lässt. Stargäste Susan Schubert und Oliver Thomas machen zusammen mit der Marc Fischer Band auf dem Burgplatz ein Dorado der Schlagermusik. „Durch ein Event dieser Art versprechen wir uns bedeutend mehr Zuspruch für den Nordischen Skisport“, erläutert Vorsitzender Rudhart die Idee.

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