Musical mit viel Engagement

Die "Singeklassen" des Gymnasiums zeigen, was in ihnen steckt

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Das bunte Treiben auf der Bühne war erfrischend fröhlich.

Isny – Was die Musiklehrer des Isnyer Gymnasiums mit ihren Schülern auf die Bühne der Aula gebracht haben, ist wieder einmal Sonderklasse geworden. Das Stück selbst ist von Gerhard A. Mayer, Musiklehrer im Raum Mannheim, geschrieben worden. Er war in diesem Gebiet schon mehrfach unterwegs gewesen.

Was dann die Musiklehrer und die Schüler daraus gemacht haben, verdient höchste Anerkennung.

Ein Weltraum-Musical ist da aufgeführt worden, das in seiner kindgerechten Umsetzung mit dazu beitrug, die Schüler des Unterstufenchors voll zu motivieren und zu besonderen Leistungen auflaufen zu lassen. Der Musikunterricht gibt den Kindern das Rüstzeug dazu.

Einige der Sängerinnen und Sänger sind ausgesprochen begabt und ihnen wurde folgerichtig beigebracht, mit voller Stimme auch Solopartien zu bewältigen, die einfach überzeugten. Der Hauptchor im hinteren Teil der Bühne kann sich genauso hören lassen wie die im vorderen Teil agierenden Hauptdarsteller. Wenn der Sternenschnuppentruppe am Anfang alles recht „schnuppe“ war, hat sich dann während des Stücks einiges an der Einstellung geändert, auch wenn die Sternschnuppen bis zuletzt ein „Sack voll Flöhe“ geblieben sind, die immer wieder Unsinn im Kopf hatten. Die Planeten des Sonnensystems waren ebenfalls gut besetzt und gaben ihr Bestes, mit den Kometen „XXL und immer schnell“ mitzuhalten, die wild über die Bühne zischten und zum glücklichen Ende entscheidend beitrugen. Als Opa Galaxos seine Geschenke verteilte, weil er am Erlöschen war, dann kam auch wieder eine etwas getragene Stimmung auf, die erst vom „Schwarzen Loch“ aufgehoben wurde, das eine Zauberkugel raubte, die Opa Glaxos dem „kleinen Pluto“ zum Abschied geschenkt hatte. Da rückten dann alle zusammen, heckten einen Plan aus, wie man die Kugel wiederbekommen könnte und das ist am Ende auch gut gelungen.

Als man mit der Kugel in die Zukunft schaute und entdeckte, dass eines Tages die kleinen Menschen auf der Erde leben würden, malten sie ihnen die Sternbilder ans Firmament und kamen so zu einem Schluss, der bis in unsere heutige Zeit hinüber reicht.

Der Beifall der anwesenden Menschen war entsprechend groß, denn eine derartige Aufführung verdient schon eine besondere Anerkennung. Wie viel Arbeit für alle dahinter steckt, ist kaum zu erklären. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich wieder einmal von ihrer besten Seite.

Manfred Schubert

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