Stiftung unterstützt Kempten

„Insgesamt werden drei wichtige Projekte in Kempten mit Mitteln der Bayerischen Landesstiftung unterstützt.“ Das gab vergangene Woche der Kemptener Landtagsabgeordneter und stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer bekannt. Die Entscheidung fiel im Rahmen einer Stiftungsratssitzung der Bayerischen Landesstiftung. Neben einem Verein profitieren vor allem Baumaßnahmen davon.

Der Verein für Körperbehinderte Allgäu plant den Bau eines Wohnhauses für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen in Kempten. Dabei sollen acht Wohnpflegeplätze und sechs ambulante Pflegeappartements entstehen. Dem Verein wird ein Zuschuss von 100000 Euro aus München gewährt. Die Stiftung anerkannte in diesem Projekt eine Modellhaftigkeit, die in der Verzahnung von stationärem und ambulantem Wohnen besteht, so der Abgeordnete. Geld für Stadtmauer Außerdem fließen in die Außenrenovierung der Kemptener Keck-Kapelle 11000 Euro an staatlichen Mitteln. Die Leonhard-Markus-Kluftinger-Stiftung hatte Fördermittel bei der Landesstiftung beantragt. Das Absegnen des Zuschusses ist umso erfreulicher, als dem Baudenkmal überregionale Bedeutung beigemessen wird. In diesem Punkt schloss sich das Wissenschaftsministerium der Stellungnahme des Landesamtes für Denkmalpflege an. Darüber hinaus bewilligte der Stiftungsrat gegenüber der Stadt Kempten als Antragsteller einen weiteren Zuschuss in Höhe von 5000 Euro für die Sanierung der historischen Stadtmauer „Am Parktheater“. Der Gesamtzuschuss beläuft sich somit auf insgesamt 23000 Euro. Bereits vor geraumer Zeit war ein Zuschuss von 18000 Euro bewilligt worden. Auch in diesem Fall schloss sich das Wissenschaftsministerium der Stellungnahme des Landesamtes für Denkmalpflege an. Das Landesamt schreibt dem Projekt, das auch in die Haager Liste als Teil der Kemptener Altstadt eingetragen ist, überregionale Bedeutung zu.

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