Strenge Regeln und Kontrollen

Jugendschutz und verstärkte Aufmerksamkeit hinsichtlich vermehrt auftretender Wetterkapriolen stehen heuer im Vordergrund des Festwochen-Sicherheitskonzepts. „Unwetter sind mittlerweile ein Problem“, sagte Stephan Rudolph, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, in Anspielung auf den Hagelsturm vom vergangenen Festwochenmontag. „Da sind wir scharf an der Kante vorbei geschrammt“, blickte er am heutigen Dienstag bei der Vorstellung des Konzepts in der Polizeiinspektion zurück.

Um besser auf derart dramatische Unwetter wie im vergangenen Jahr vorbereitet zu sein, ist das seit 2005 bestehende Sicherheitskonzept heuer erneut weiter entwickelt worden. So sei für die Festwoche eine direkte Verbindung zum Deutschen Wetterdienst aufgebaut worden und in München stehe extra ein Meteorologe zur Verfügung, der besonders die Region Oberallgäu im Auge behalten soll, erklärte Rudolph. Darüber hinaus gebe es heuer Pläne, das Gelände oder zumindest gefährliche Bereiche wie den Stadtpark mit seinen vielen Bäumen bei Bedarf zu räumen. Bei der Einhaltung des Jugendschutzes setzen die Verantwortlichen dagegen auf die Festwochen-Verordnung und deren Einhaltung. So dürfen Jugendliche bis 13 Jahren ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten höchstens bis 20 Uhr auf dem Gelände bleiben, 14- und 15-Jährige höchstens bis 22 Uhr und 16- und 17-Jährige müssen bis 24 Uhr verschwunden sein. Grundsätzlich verboten ist der generelle Alkoholkonsum von Jugendlichen unter 16, während unter 18-Jährige sich nicht mit Schnaps erwischen lassen sollten. Desweiteren gilt, dass auch heuer weder Gläser und Krüge noch eigene Getränke auf das Festwochen-Gelände mitgenommen werden dürfen. In diesem Zusammenhang wies Festwochen-Organisatorin Martine Dufner-Wucher darauf hin, dass sowohl Polizei als Jugendamt verstärkt vor Ort kontrollieren werden – und das vom ersten Abend an. Beibehalten wird auch die bewährte Regelung, dass Festzelt oder gar das gesamte Festgelände zu schließen. Als Grenze gelten rund 3500 Besucher im Zelt bzw. rund 15000 Besucher insgesamt. „Das dient zum Schutz der Besucher“, sagte Dufner-Wucher.

Auch interessant

Meistgelesen

Indien trifft Allgäu
Indien trifft Allgäu
Zwischen Romantik und Realität
Zwischen Romantik und Realität
Gewinnspiel: Wir verlosen Ferien-Freizeitpakete im Wert von 5.000 Euro
Gewinnspiel: Wir verlosen Ferien-Freizeitpakete im Wert von 5.000 Euro
Große Fußstapfen
Große Fußstapfen

Kommentare